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Schwangerschaft

Wenn Kinder Eltern werden: Schwanger unter 20

„Mama, ich bin schwanger.“ Dieser Satz hat die 17-Jährige Lisa viel Überwindung gekostet. Als beim Sex mit einem guten Freund […]

Wenn Kinder Eltern werden: Schwanger unter 20

Wenn Kinder Eltern werden: Schwanger unter 20

„Mama, ich bin schwanger.“ Dieser Satz hat die 17-Jährige Lisa viel Überwindung gekostet. Als beim Sex mit einem guten Freund das Kondom geplatzt ist, hat sie sich noch nicht so viel dabei gedacht. Doch dann blieb die Periode aus…Dass der Schwangerschafttest positiv war, konnte sie Tage lang gar nicht glauben. Vorallem hat sie sich nicht getraut mit irgenjemanden darüber zu sprechen, geschweige denn mit dem Vater. Schließlich war sie doch selbst noch ein Kind. Schwanger unter 20? Sonst passierte sowas doch nur Leuten, die keine Ahnung von Verhütung hatten. Ihr Leben kam ihr vor wie ein schlechter Film.

Schwanger unter 20? Du bist nicht alleine

Wie Lisa geht es vielen anderen Mädchen. In Deutschland liegt das Alter der Mutter bei neun von 1000 Geburten zwischen 15 und 19. Täglich bringen 20.000 Minderjährige weltweit ein Kind zur Welt. Schwanger unter 20 zu sein, ist also keine Seltenheit. Es könnte jedem passieren. Falls ihr also nächstes Mal ein junges Mädchen mit Schwangerschaftsbauch oder Kinderwagen schräg anguckt, führt euch vor Augen, dass auch die Pille keinen 100 prozentigen Schutz gewährleisten kann. Natürlich kann zudem, wie bei Lisa, ein geplatztes Kondom oder Unaufgeklärtheit Ursache einer Teenager-Schwangerschaft sein.

Jungen Müttern mit Respekt begegnen

Junge Mütter brauchen aber, ganz egal aus welchem Grund sie schwanger geworden sind, Verständnis und Unterstützung. Vorwürfe, Mahnungen oder Wut sind hier fehl am Platz. Von einem auf den anderen Tag wurde die Welt des jungen Mädchens auf den Kopf gestellt. Die meisten Mädchen sind damit vollkommen überfordert, trauen sich aber nicht mit jemandem darüber zu sprechen. Wer also ein guter Zuhörer sein möchte, sollte die Schwangere auf keinen Fall verurteilen, sondern ihr zuhören und  Unterstützung anbieten.

Positiver Test: Panik ist ganz normal

Geht es dir wie Lisa? Du weißt immer noch nicht, ob du nicht doch träumst und deine Nerven liegen blank. Tausend Fragen schwirren dir durch den Kopf und du weißt überhaupt nicht, was jetzt zu tun ist? Womöglich bist du gerade dabei deine Schule oder deine Ausbildung abzuschließen und eigentlich hattest du auch schon große Pläne für deine Zukunft. Aber wie soll das mit Baby gehen? Heißt das, du musst es abtreiben? Die meisten minderjährigen Schwangeren sind ratlos und geschockt. Es ist ganz normal, wenn du nach der Baby-Nachricht zwischen Panikattacken, Depressionen und Aufregung schwankst.

Suche dir Unterstützung

Auch wenn es am Anfang unmöglich erscheint: die beste Hilfe ist mit jemanden darüber zu sprechen. So kannst du deine Gedanken sortieren und bekommst Unterstützung dabei eine Entscheidung zu treffen. Trotzdem bist du letztendlich diejenige, die über die Zukunft des Babys entscheiden darf und sollte. Diese Entscheidung ist mit viel Verantwortung verbunden und scheint anfangs unmöglich. Deswegen ist es gut, wenn du mit jemanden darüber redest und aussprichst, was du fühlst und denkst.

Mit wem kann ich wie darüber sprechen?

Aber wer sollte das schon sein? Die konservativen Eltern? Der gute Freund, der durch einen Ausrutscher jetzt Vater ist? Wer Probleme hat sich an Familienmitglieder, den Vater oder die besten Freunde zu wenden, findet bei Beratungsstellung ein offenes Ohr. Auch wenn du dir nicht sicher bist, wie du ein Gespräch mit Bekannten beginnen sollst, kann das ein Anfang sein. Die Menschen dort sind dazu ausgebildet dir zu helfen und dich zu unterstützen. Sie haben schon etliche ähnliche Situationen erlebt und wissen, was du durchmachst. Also trau dich! Dort kannst du dich auch informieren, welche Möglichkeiten sich dir für die Zukunft bitten, wo du finanzielle Unterstützung bekommst und wie die Schwangerschaft an sich verläuft.

Unterstützung garantiert

Wichtig zu wissen: Du hast ein Recht auf kostenfreie, professionelle Beratung. Die Gespräche unterliegen der Schweigepflicht. Daten dürfen also nicht an Dritte weitergegeben werden. Du kannst hier also über alles reden, ohne dass es jemand erfahren muss.

Auch wenn du im Gespräch beraten und unterstützt wirst, bringen dich die Hilfsstellen dazu, letzendlich eine eigenständige Entscheidung zu treffen.

Anonym bleiben

Hilfe suchen ist also kein Zeichen von Schwäche, sondern der Mut dich deiner Entscheidung zu stellen. Falls du anfangs noch unsicher bist, gibt es auch die Möglichkeit, in Internetforen oder bei einer anonymen Telefonberatung Hilfe zu suchen. Oft sprichst oder schreibst du hierbei mit Frauen, die dieselbe Situation durchlebt haben wie du. Auch in der persönlichen Beratung musst du deinen Namen nicht nennen und kannst anonym bleiben.

Wo finde ich die Beratungsstellen?

Hier stellen wir einige Beratungsstellungen vor, an die du dich wenden kannst und, die dich auch während der Schwangerschaft unterstützen.

Das Jugendamt

Davon hast du bestimmt schon mal gehört. Das Jugendamt hilft bei Problemen von Jugendlichen und Familien jeglicher Art. Wenn man schwanger unter 20 ist, sollte man sich auf jeden Fall ans Jugendamt wenden. Dieses bietet dir, deinen Eltern und dem Vater deines Kindes kostenlose Beratungen an. Hier kannst du mit all deinen Fragen und Ängsten hinkommen. Vorallem informiert dich das Jugendamt aber über alle rechtlichen Angelegenheiten und bietet dir finanzielle Hilfeleistungen an.

Sorgerecht?

Wenn du noch minderjährig bist, erhälst du nicht das vollständige Sorgerecht für dein Kind. Was genau du selbst entscheiden kannst, welche Rolle der Vater dabei spielt und wofür du dir einen Vormund suchen musst; darüber informiert dich das Jugendamt. Die Sorgerechtsregelungen sind häufig sehr kompliziert, deshalb ist es gut jemanden zu haben, der dir hilft den Überblick zu behalten.

Unterhalt?

Falls du nicht mit dem Vater deines Kindes zusammenlebst und das Kind alleine betreuen wirst, ist der Vater verpflichtet dir Kindesunterhalt zu bezahlen. Doch was wenn der Vater selbst noch Schüler ist und das Geld gar nicht aufbringen kann? Auch um solche Probleme kümmert sich das Jugendamt. Eine Möglichkeit ist zum Beispiel, dass das Amt dir einen Unterhaltsvorschuss bezahlt.

Ist er wirklich der Vater?

Bei der sogenannten Beistandschaft hilft das Jugendamt unverheiraten Eltern die Vaterfrage zu klären. Es sorgt dafür, dass bei Unstimmigkeiten ein Vaterschaftstest durchgeführt wird und der Mann diesen anerkennt. Falls der Vater deines Kindes sich weigert, sich am Unterhalt zu beteiligen, versucht das Jugendamt in einem klärenden Gespräch mit euch eine Lösung zu finden. Wenn das nicht hilft, kann es auch ein gerichtliches Verfahren einleiten.

Wo wohnt die neue Familie?

Eine weitere Sache, bei der das Jugendamt dir unter die Arme greift, ist die Wohnungssuche. Neben einer eigenen Wohnung kann das ein betreutes Wohnprojekt oder eine Mutter/Vater-Kind-Einrichtung sein. Natürlich darfst du selbst entscheiden, was das beste für dich ist.

Zusätzlich kann das Jugendamt dafür sorgen, dass deinem Kind ein Platz in einer Kinderbetreuung sicher ist.

Hilfen vor Ort

In den aufgelisteten Gruppen und Stellen kannst du Gleichgesinnte treffen, Workshops zum Thema Schwangerschaft und Eltern besuchen, sowie eine Paarberatung in Anspruch nehmen. Falls kein Ort in deiner Nähe ist, informiere dich im Internt. Die meisten Städte haben Angebote für junge (werdende) Eltern.

  • Augsburg: Mama mia – für jugendliche Schwangere, Mütter und Väter
  • Bad Kreuznach: ZuspruchBaby – 5 Nachmittage für dich und dein Baby in der Gruppe
  • Berlin: Netzwerk Jung und Schwanger – Austausch und Beratung für junge Frauen
  • Braunschweig: Teens plus Babys – offener Treff für Schwangere und Mütter bis 21 Jahre
  • Bremen: Jung und schwanger – und dann?
  • Duisburg: Treff für junge Schwangere und Mütter im „Haus im Hof“
  • Düren: Känguru-Treff für junge Schwangere und Mütter bis 20 Jahre mit ihren Babys
  • Frankfurt-Riederwald: Schwanger? Baby? Unter 24? Riederwälder MuKi-Treff
  • Freiburg: Chaos im Bauch
  • Heidelberg: Geburtsvorbereitungskurs für junge werdende Mütter
  • Kiel: Hebammensprechstunde für junge Schwangere
  • Köln: Jusch – jung und schwanger
  • Krefeld: Treffpunkt für schwangere Teens und jugendliche Mütter mit Kindern
  • Landau: Jung und schwanger
  • Leverkusen-Opladen: Jung und schwanger – Geburtsvorbereitung für junge Schwangere
  • Lübeck: Kugelcafé
  • Mülheim: Jung und schwanger!?
  • München: Amanda – Projekt für Mädchen und junge Frauen
  • Nordhorn: Treff für junge Mütter bis 25 Jahre
  • Offenbach: „Goldmarie“ – Hilfe für junge (werdende) Mütter
  • Salzgitter: Offener Treff für junge Schwangere
  • Stuttgart: Dienstagstreff für junge Schwangere und junge Mütter mit ihren Baby

TIPP: Auf www.profamilia.de kannst du nach Beratungsstellen in deiner Nähe suchen.

Allgemeine Anlaufstellen

  • Frauenarzt/-ärztin
  • Schulpsychologin/-psychologe
  • Sozialpädagogen/-pädagoginnen
  • Geistliche
  • Ander Ärzte oder Ärztinnen deines Vertrauens

Telefonische Beratung

  • Hilfetelefon „Schwangere in Not“, Hotline des Bundesministeriums für Familien, Senioren, Frauen und Jugend: 0800 40 40 020 (kostenlos und zu jeder Uhrzeit erreichbar)
  • das Kinder- und Jugendtelefon: 0800 – 11 103 33 (kostenlose Rufnummer, erreichbar montags bis samstags von 14 bis 20 Uhr)

Beratung im Chat

  • www.geburt-vertraulich.de: Schwangere unter 18 können sich hier per E-Mail und Chat beraten lassen
  • www.profamilia.de: Hier kannst du Fragen an die Online-Beratung stellen. Außerdem kannst du dich bei ihrem Beratungsdienst „Sextra“ per Mail informieren.
  • Caritas Schwangerschaftsberatung: Hier kannst du dich per Mail und im Chat beraten lassen.

„Du wirst bald Vater.“

Am liebsten würdest du diesen Satz niemals sagen müssen? Verständlich, dem Vater seines Kindes die überraschende Botschaft zu vermitteln, ist oft nicht leicht. Vor allem, wenn es nicht der Freund, sondern der süße Nachbar von neben an oder die knappe Partybekanntschaft ist. Trotzdem führt kein Weg daran vorbei: Der Vater hat ein Recht darauf, von der Schwangerschaft zu erfahren.

Auch wenn du einen Schwangerschaftsabbruch in Erwägung ziehst, solltest du ihn darüber informieren. Es ist ja immerhin auch sein Kind. So kannst du dir seine Meinung dazu anhören und es fällt dir vielleicht leichter, die Verantwortung für deine Entscheidung zu tragen. Letzten Endes liegt es nämlich ganz alleine bei dir, ob du dein Kind austrägst oder abtreiben lässt.

Habe Verständnis dafür, wenn dein Freund anfangs wütend oder abweisend reagiert. Oft versteckt sich dahinter nur Unsicherheit oder die Panik, selbst etwas falsch gemacht zu haben.

Falls du Probleme haben solltest mit dem Vater deines Kindes ins Gespräch zu kommen oder ihr in einen heftigen Streit verfallt, kann es auch hier hilfreich sein, eine Beratungsstelle aufzusuchen. Eine dritte neutrale Person kann die Situation entschärfen und euch dabei helfen eure Wünsche, Ängste und Hoffnungen klar zu formulieren. Zu jeder Beratungsstelle könnt ihr auch als Paar gehen.

Sollten jedoch alle Gespräche bei deinem Freund oder Partner auf verschlossene Türen stoßen, solltest du nichts erzwingen. Zieh dich lieber zurück und konzentriere dich darauf, was für das Kind und dich das Beste ist. Fragen zu Unterhaltung und Betreuung kannst du dann mit Hilfe des Jugendamtes regeln.

Bist du gerade dabei Vater zu werden? Hier erfährst du, was auf dich zukommt.

Der Vater hat ein Recht von der Schwangerschaft zu erfahren.

Der Vater hat ein Recht von der Schwangerschaft zu erfahren.

„Meine Eltern werden mich umbringen.“

Manchmal liegt das Problem auch nicht beim Partner, sondern bei den Eltern. Viele Mädchen haben Angst auf Ablehnung, Zorn und mahnende Worte zu stoßen. Gerade wenn deine Eltern sehr streng sind und möglicherweise nicht mal von deiner sexuellen Aktivität wussten, kann das Gespräch zur grauenvollen Herausforderung werden. Trotzdem lässt sich eine Konfrontation nicht vermeiden. Eine Möglichkeit, die Situation zu entschärfen, ist eine Person deines Vertrauens mitzunehmen, die dir Kraft und Halt gibt.

Empfehlenswert ist außerdem vorher mit deinem Berater oder deiner Beraterin zu besprechen, wie und wann du deine Eltern am besten einweihst. Vielleicht hilft es auch, wenn du gemeinsam mit deinen Eltern ein Beratungsgespräch besuchst.

Falls deine Eltern Verständnis für deine Situation aufbringen, können sie bei Erziehung, Betreuung und während der Schwangerschaft eine große Stütze sein. Natürlich musst du auch mit Vorwürfen rechnen. Genauso wie du und dein Partner sind deine Eltern überfordert mit dieser unerwarteten Situation. Hilflosigkeit wird oft durch Wut kanalisiert. Deshalb solltest du dich vor dem Gespräch innerlich schon etwas sortiert haben. Selbstsicherheit hilft dir, den Ärger nicht zu nah an dich heranzulassen.

Finanzielle Unterstützung, wenn schwanger unter 20

Während du abwägst, ob du dein Kind wirklich bekommen möchtest, wirst du dir wahrscheinlich auch über den Kostenfaktor Gedanken machen. Davon solltest du deine Entscheidung aber nicht abhängig machen. Es gibt viele Möglichkeiten finanzielle Unterstützung für dich und dein Kind zu erhalten.

Elterngeld

Maximal bis 14 Monate nach der Geburt haben junge Eltern Anspruch auf Elterngeld. Voraussetzung hierfür ist jedoch, dass sie in Elternzeit gehen. Der Betrag ist abhängig vom Einkommen und liegt zwischen 300 und 1800 Euro.

Kindergeld

Mütter unter 18 haben Anspruch auf 184 Euro Kindergeld im Monat für sie und ihr Kind. Beim dritten Kind steigt die Summe auf 190 Euro und beim vierten auf 215 Euro. Den Antrag dafür stellst du bei der zuständigen Agentur für Arbeit in der Abteilung Familienkasse.

Frauen mit geringerem Einkommen können zusätzlich einen Kinderzuschlag beantragen, der jeden Monat 140 Euro beinhaltet.

Unterhalt

Hinzukommt, dass der Vater des Kindes verpflichtet ist Unterhalt zu zahlen. Ist dies auf Grund zu geringen Einkommens nicht möglich, kann die Mutter beim Jugendamt einen Antrag auf Unterhaltsvorschuss stellen (s. oben).

Anfangs erhält die junge Mutter monatlich 133 Euro; ist das Kind älter als 5 Jahre, hat sie Anspruch auf 180 Euro.

Zusätzliche Unterstützung

Gemeinschaften, wie die „ARbeitsGEmeinschaft (ARGE)“ oder die „Bundesstiftung Mutter und Kind“, bieten eine Starthilfe für Mütter in finanziellen Notlagen. Sie haben sich darauf spezialisiert, dich über die Runden zu bringen, wenn du schwanger unter 20 bist. Lass dich am besten telefonisch oder vor Ort beraten. Auf wie viel Geld du Anspruch hast, ist nämlich abhängig von deiner beruflichen Situation, deinem Einkommen und dem des Vaters.

„Ich fühle mich nicht in der Lage ein Kind groß zu ziehen.“

Schwangerschaftsabbruch

Solltest du dich entschieden haben, dass du das Baby nicht behalten möchtest, bieten sich dir verschiedene Möglichkeiten. Zum einen gibt es natürlich die Abtreibung: Hier ist es wichtig, dass du schnellstmöglich einen Beratungstermin vereinbarst. Ein Schwangerschaftsabbruch darf nämlich nur in den ersten drei Monaten der Schwangerschaft vollzogen werden, danach gilt es als Tötung menschlichen Lebens. Trotzdem solltest du dir diese Entscheidung natürlich gut durch den Kopf gehen lassen und dich vorher mit den möglichen Konsequenzen befassen. Was du alles vor einer Abtreibung wissen musst, erfährst du hier!

Pflegefamilie

Abtreibung ist aber nicht die einzige Möglichkeit. Wenn du merkst, dass du nicht im Stande bist das Kind zu versorgen und zu erziehen, es aber trotzdem bekommen möchtest, gibt es die Möglichkeit dein Kind zur Adoption freizugeben. In einer Pflegefamilie findet dein Neugeborenes ein neues zu Hause. Dennoch bleibst du weiterhin die Mama und kannst dein Kind besuchen und den Kontakt zu ihm behalten. Solltest du diese Option in Erwägung ziehen, vereinbare am besten einen Beratungstermin beim Jugendamt.

Genauere Informationen zum Thema Adoption und Pflegefamilie, findest du hier!

Unterstützung von der Familie

Natürlich können auch deine Eltern auf Vereinbarung die Pflege deines Kindes vorerst übernehmen. Dies sollte aber nur geschehen, wenn beide Parteien sich damit wohlfühlen und damit einverstanden sind. Oft kann dies nämlich auch zu Konflikten, Eifersucht oder Machtspielchen führen. Auch deine Großeltern haben die Möglichkeit für dein Kind zu sorgen: Wenn du schwanger unter 20 bist, haben sie neuerdings die Option Großelternzeit zu beziehen.

Es ist deine Entscheidung!

Egal welche Entscheidung du für dich und dein Baby triffst, du solltest dir bewusst sein: Es gibt nicht die eine perfekte Lösung. Du musst abwägen, was für dich das Beste ist. Natürlich gibt es viele Leute, die dich beraten können, letzendlich solltest du die Entscheidung aber alleine treffen.

 

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Über Susanne Baumann

Die agile Mama von zwei Kindern ist unser neustes Teammitglied und haut ordentlich in die Tasten. Sie liebt es draußen aktiv zu sein und Zeit in ihrem Garten zu verbringen oder mit ihren Söhnen Tim (13) und Elias (11) Tennis spielen zu gehen.

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