Nasenbluten in der Schwangerschaft: Was tun?

Zwar ist Nasenbluten sehr unangenehm, doch vollkommen normal in der Schwangerschaft. Das Blutvolumen der schwangeren Frau steigt bis zum Ende ihrer Schwangerschaft auf etwa 50 Prozent an und durch die Schwangerschaftshormone werden die Blutgefäße zunehmend gelockert und weiten sich. Das kann einen stärkeren Druck auf die sensiblen Adern der Nase ausüben und so zu Nasenbluten in der Schwangerschaft führen. Besonders im Winter kann auch die Membran der Nase anschwellen und austrocknen. Daher kann es unter diesen Umständen schneller dazu führen, dass die feinen Äderchen aufreißen und es zu Nasenbluten kommt.

Was tun bei Nasenbluten in der Schwangerschaft?

Fängt Ihre Nase an zu bluten, bleiben Sie sitzen oder setzen Sie sich hin. Beugen Sie Ihren Kopf nach vorne, damit das Blut durch die Nase austreten kann. Pressen Sie etwa fünf bis zehn Minuten lang Ihre Nasenflügel leicht zusammen, um die Blutung zu stoppen. Legen Sie sich dafür nicht hin. Dabei kann das Blut in Ihren Magen laufen und zu Schwindelattacken und sogar Übelkeit führen. Auch ein kalter Waschlappen oder ein Eisbeutel, eingewickelt in ein Handtuch und auf den Nacken gelegt, kann helfen das Nasenbluten zu stoppen. Sie können auch auf ein frisches Taschentuch einige Tropfen Zitronensaft geben und dieses vorsichtig in die Nase einführen um die Blutung zu stoppen. Haben Sie sehr oft Nasenbluten, sollten Sie mit Ihrem Arzt darüber sprechen. Helfen Ihnen die üblichen Methoden um Nasenbluten zu stoppen nicht, ist Ihr Arzt auf jeden Fall Ihr nächster Ansprechpartner. In den meisten Fällen legt sich Nasenbluten nach der Geburt Ihres Babys wieder. Nasenbluten lässt sich in der Schwangerschaft sehr gut mit einigen Methoden behandeln. Dabei kann Ihr Arzt zum Beispiel Tamponade verwenden, sowie die blutenden Gefäße mit einer Elektroagulations-Pinzette veröden. Tritt das Problem mit der blutenden Nase sehr häufig und auch sehr stark auf, kann das aber auch ein Anzeichen für Bluthochdruck oder andere Erkrankungen sein. So kann beispielsweise Bluthochdruck ein Anzeichen für eine Schwangerschaftsvergiftung sein.

Hausmittel gegen Nasenbluten in der Schwangerschaft

Damit Ihre Nase nicht austrocknet, können Sie die Seiten Ihrer Nasenlöcher mit Vaseline eincremen. So verhindern Sie vor allem im Winter, dass aufgrund der trockenen Heizungsluft oder auch im Sommer aufgrund des Klimas, Ihre Nase austrocknet und die Äderchen reißen können. Sie können auch auf eine fettreiche und feuchtigkeitsspendende Creme zurückgreifen und diese regelmäßig anwenden. Achten Sie auch beim Nasenputzen darauf, Ihre Nase sehr sanft und behutsam zu putzen. Schneuzen Sie sich zu stark, kann das zu Nasenbluten führen. Viel Trinken ist in der Schwangerschaft sehr wichtig. Das hilft Ihr Gewebe und auch die Schleimhäute mit genügend Feuchtigkeit zu versorgen und so Risse zu vermeiden. Greifen Sie auf zuckerfreie Getränke wie Wasser, Kräuter- und Früchtetees sowie Milch, Buttermilch oder auch Fruchtschorlen zurück. Etwa zwei Liter täglich sollten Sie zu sich nehmen. Wenn es heiß ist, sogar mehr. Oftmals kann es auch helfen, wenn Sie Wasserdampf inhalieren. Gegen trockene Luft in Ihren Räumen können Sie mit einem Feuchtigkeitsspender vorgehen. Diese sind nicht sehr teuer und können dazu beitragen, dass das Klima in Ihrer Wohnung als auch im Büro deutlich besser wird.

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