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Kinderwagen im Vergleich. Zehn Tipps für eine bedarfsgerechte Kaufentscheidung

Der Kauf eines neuen Kinderwagens ist vermutlich eine der größten Entscheidungen, die frischgebackene Eltern fällen müssen, denn: Gemeinsam mit dem […]

Kinderwagen im Vergleich

Der Kauf eines neuen Kinderwagens ist vermutlich eine der größten Entscheidungen, die frischgebackene Eltern fällen müssen, denn: Gemeinsam mit dem Sitz fürs Auto ist der Kinderwagen durchaus eine Anschaffung, die bereits dann im Haus sein sollte, wenn der Nachwuchs einzieht. Aktuelle Modelle sind auf der Internetseite freenet.de zu finden. Worauf es inhaltlich beim Kauf ankommt, das verraten die folgenden zehn Tipps.

Abbildung 1: Damit dir Nachwuchs direkt ab der Geburt regelmäßig an die frische Luft kommt, muss ein passender Kinderwagen her.

1.)   Kombi-Kinderwagen warten mit einigen Vorteilen auf

Kombi-Kinderwägen sind die Modelle, die sich sowohl fürs neugeborene Baby eignen (das dann in der Babywanne liegt) sowie fürs Kleinkind, das im Sportwagenaufsatz sitzend seine Neugier befriedigen kann. Mit diesen beiden Varianten sind die allermeisten Kinderwägen ausgestattet, außer es handelt es sich um besonders ausgefallene Retro-Modelle. Wer die komplette Erstausstattung anschaffen muss und damit auch noch über keine Babyschale verfügt, ist mit einem Kinderwagen inkl. Babyschale gut beraten. Wer einen Kombi-Kinderwagen ohne Babyschale kauft, sollte auf einen Adapter setzen. Dieser macht es leicht möglich, das Baby in der Babyschale auf dem fahrbaren Gestell des Kinderwagens zu platzieren.

2.)   Leichtes Schieben ist mit Luftreifen möglich

Vor allem die Herrenwelt riskiert meist einen Blick auf die Bereifung des Babygefährts. Dabei fallen Plastikreifen meist schnell durchs Raster, weil ihre Qualität nicht sehr gut ist. Die Entscheidung zwischen Luftreifen und Voll- bzw. Hartgummireifen fällt mit Blick auf das Gelände, auf dem gefahren wird: Luftreifen lassen sich besonders leicht schieben, sind aber anfälliger und haben tendenziell häufiger einen Platten als Voll- oder Hartgummireifen. Diese sind zwar überaus robust, aber die Federung auf Schotterwegen ist nicht sehr sorgsam für die Rücken der Babys.

3.)   Auch im Kinderwagen heißt es: Sicherheitsgurt anlegen!

Auch wenn mit Blick auf den schlafenden Säugling in der Regel noch kein Gedanke an die Sportwagenzeit verschwendet wird, kommt diese doch schneller als gedacht. Und das heißt, dass möglichst frühzeitig an eine Sicherung des Babys im Sportwagen gedacht werden sollte. Unterschieden wird in 5-Punkt-, 4-Punkt- und 3-Punkt-Gurte, wobei jeder Punkt für ein Pünktchen mehr Sicherheit sorgt.

3-Punkte-Gurte sind wie Sicherheitsgurte im Auto. Sie verlaufen quer über die Schulter und am Becken entlang. Ein 4-Punkt-Gurt hat neben einem Beckengurt zwei Schultergurte. Beim 5-Punkt-Gurtsystem gibt es darüber hinaus einen Gurt, der das Herausrutschen nach unten verhindert. Interessant ist das Gurtsystem im Übrigen nicht nur mit Blick auf den Kinderwagen, sondern auch im Auto. Unter verkehrswacht-medien-service.de gibt es hierzu entsprechendes Info-Material.

4.)   Komfortfaktoren fürs Babys

Einige Faktoren versorgen das Baby mit mächtig viel Komfort im Kinderwagen. Das ist zum einen die variable Sitzrichtung. Anfangs kann das Baby noch in Richtung Mama oder Papa blicken. Wird es größer, wird der Schiebegriff gedreht und das Kleinkind darf in die Ferne schauen. Ein verstellbares Verdeck und eine verstellbare Liegefläche sorgen dafür, dass das Kind je nachdem ob es schläft oder wach ist, besonders gemütlich liegt und auch mal mehr und mal weniger von der Umwelt und insbesondere vom Himmel sieht. Eine Sonnenschirm-Halterung vom Hersteller zu nutzen, ist eine gute Idee. Von Alternativen ist eher abzuraten. Meist passt die Halterung dann nicht optimal.

5.)   Komfortfaktoren für die Eltern

Natürlich ist es auch sinnvoll, auf praktische Faktoren für die Eltern zu achten. Ein verstellbarer Griff minimiert die Rückenschmerzen und eine Feststellbremse sorgt für den sicheren Stand des Kinderwagens. Gibt es die Wickeltasche direkt on top, hat das durchaus Vorteile, weil diese sich meist gut am Kinderwagen anbringen lassen.

 

Abbildung 2: Bei der Wahl des Kinderwagens gibt es Kriterien aus Sicht des Babys und aus Sicht der Eltern.

6.)   Praktische Details: Waschbarer Bezug und Untergestelltasche

Ein waschbarer Bezug ist kein gut klingendes Werbeversprechen, sondern ein wichtiges Kaufkriterium, denn spätestens wenn der Nachwuchs essend im Sportwagen herumkutschiert wird, werden Flecken auf dem Bezug nicht ausbleiben. Diesen dann jedes Mal in die Reinigung bringen zu müssen, wäre nicht nur unpraktisch, sondern auch sehr kosten- und zeitintensiv.

Ein weiteres praktisches Detail sind sogenannte Untergestelltaschen. Die meisten Eltern laufen nicht einfach nur ziellos umher, sondern verbinden den Spaziergang mit einem Einkauf oder können in der Untergestelltasche die Dinge unterbringen, die später in der Wickeltasche keinen Platz mehr finden. Tipp: Für Sandspielzeug ist dort der richtige Platz. Idealerweise rüttelt der Spaziergang die Sandreste direkt aus den Spielsachen.

7.)   Der Winter-Fußsack darf auch schon das Baby wärmen

Meist wird der Winter-Fußsack dann angeschafft, wenn der Winter naht und das Kleinkind bereits im Sportwagen sitzt. Doch auch in der Babywanne ist der Fußsack bereits ein nützliches Detail. Die meisten lassen sich prima an die Babywanne anpassen und sorgen so dafür, dass es dem Baby wohlig warm ist, während die kleine Nase mit guter Frischluft versorgt wird.

Tipp: Der Fußsack darf also direkt mit der Babywanne mitbestellt werden.

8.)   Bei den Maßen ist die geklappte Größe entscheidend

Wer nicht gerade einen Kombi oder ein Auto mit großem Kofferraum fährt, der sollte einen Blick auf die Maße des Kinderwagens in zusammengeklapptem Zustand werfen. Diese Maße sind nämlich entscheidend dafür, ob der Kinderwagen auch in den Kofferraum passt und damit die Chance offeriert, nicht nur zuhause spazieren zu gehen, sondern auch andernorts.

Achtung: Auch das Gewicht des Kinderwagens sollte überschaubar sein. Eltern sollten ihre Muskelkraft eher für den Nachwuchs aufheben. Ist das Gestell aus Aluminium, macht das einen Kinderwagen besonders leicht.

9.)   Familienplanung bedenken

Wer bereits vor der Ankunft des ersten Babys weiß, dass bald weitere Kinder folgen sollen, sollte dies bei der Wahl des Kinderwagens bedenken. Ist recht schnell Baby Nummer 2 geplant, kann es eine Überlegung wert sein, einen Geschwisterkinderwagen anzuschaffen. Darf einige Zeit zwischen den Kindern vergehen, wäre es auch denkbar, ein Board zu nutzen, auf dem das erste Kind stehen kann, während das zweite Baby in der Babyschale schläft.

10.)  Zubehör mit  Blick auf Praxisrelevanz testen

Regenschutz und Mosquitonetz sind zwei wichtige Details, die vor allem eine größtmögliche Flexibilität mit sich bringen – unabhängig von Wind und Wetter oder einer Mückenplage. Ob der Kinderwagen jedoch über ein Spielbrett verfügt oder nicht, ist in der Praxis eher zweitrangig. Wichtig ist, dass es eine Möglichkeit gibt, Spielzeug so fest mit dem Kinderwagen zu verbinden, dass das Kind es nicht aus dem Wagen werfen kann. Sonst kommen die Eltern im Zweifelsfall keinen Meter voran, sondern sind nur damit beschäftigt, alle Spielsachen wieder einzusammeln.

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