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Sicherheit im Internet

12 Tipps rund um Kinder-E-Mail-Dienste

Bei manchen Kinderseiten brauchst du eine E-Mail-Adresse, um dich anmelden zu können. Auch, um mit anderen Kindern zu schreiben, ist […]

So bist du als Kind sicher unterwegs im Netz

Bei manchen Kinderseiten brauchst du eine E-Mail-Adresse, um dich anmelden zu können. Auch, um mit anderen Kindern zu schreiben, ist so etwas sehr praktisch. Mit E-Mail ist das Versenden von Nachrichten via Internet gemeint. E-Mail bedeutet nichts anderes als „elektronische Nachricht“. Die E-Mail-Adresse ist so etwas Ähnliches wie eine Postadresse. Wenn jemand eine Nachricht an deine E-Mail-Adresse versendet, kannst du sie wenige Augenblicke später lesen.

Die meisten E-Mail-Anbieter sind für Erwachsene gedacht und sind mit ihren Internetseiten viel zu unübersichtlich für dich. Bei manchen Seiten wirst du von Werbung überschwemmt. Das kann sehr lästig sein. Darum gibt es mittlerweile auch E-Mail-Anbieter für Kinder. Sie haben ihre Internetseiten so gestaltet, dass du dich leicht zurechtfinden kannst. Die folgenden Tipps helfen dir dabei.

Tipp Nr. 1: Mail4Kidz.de

Bei diesem E-Mail-Dienst können dir nur Absender aus deiner Freundesliste Nachrichten schicken. Das hat den Vorteil, dass du keine Werbemails oder Mails von Fremden erhalten kannst. Mit der Pinnwand dieser Seite kannst du Kinder finden, die eine Brieffreundschaft suchen. Die Anmeldung ist leider etwas aufwändig. Dafür ist Mail4Kidz aber umso sicherer – es zahlt sich aus! Um dich bei diesem Portal anmelden zu können, musst du das Anmeldeformular ausfüllen und mit der Unterschrift deiner Eltern per Post einsenden. Wenig später kann’s losgehen!

Tipp Nr. 2: Werbe-Mails vermeiden

Viele Erwachsene haben mehrere E-Mail-Adressen. Das hat den Sinn, dass sie ihre richtige E-Mail-Adresse nur an Freunde und Bekannte weiter geben. Die andere Adresse wird verwendet, um sich auf Internetseiten anmelden oder an Gewinnspielen teilnehmen zu können. So lässt sich Spam (so nennt man die lästigen Werbemails) im richtigen Posteingang vermeiden.

Tipp Nr. 3: Dein Nickname

Wie bei Kinder-Chats gilt auch bei E-Mail-Adressen: Verwende niemals deinen wirklichen Namen! Suche dir einen lustigen Fantasie- oder Tiernamen für deine E-Mail-Adresse aus.

Tipp Nr. 4: Kettenmails

Manchmal wirst du Kettenmails von Freunden erhalten, in denen folgendes steht:
„Leite diese Nachricht an 20 Freunde weiter und etwas Wunderschönes wird dir passieren!“ Leider sind E-Mails dieser Art oft dazu gedacht, möglichst viele E-Mail-Adressen zu erhalten. Diese werden dann mit Werbung überschwemmt.

Tipp Nr. 5: Unbekannte E-Mails und Spam

Jeder E-Mail-Nutzer erhält ab und zu Nachrichten von unbekannten oder fremden Absendern. Manchmal sind diese Mails sogar auf Englisch. Am besten, du öffnest solche Mails erst gar nicht. Lösche sie lieber sofort. Auf keinen Fall solltest du Werbemails beantworten!

Tipp Nr. 6: Dateianhänge

Um Fotos, Textdateien oder andere Dateien zu versenden, kann man sie in einer E-Mail anhängen. Sie erscheinen dann am Ende der Mail und können vom Empfänger heruntergeladen werden. Solltest du E-Mails mit Dateianhängen erhalten, deren Absender du nicht kennst, gilt: Finger weg! Solche Anhänge können nämlich Computerviren enthalten und schädlich für dich und deinen PC sein.

Tipp Nr. 7: Auch andere lesen mit

Wenn du einen Brief verschickst, kannst du nie ganz sicher wissen, wer ihn lesen wird. Manchmal werden Nachrichten weiter gegeben. So ist das auch bei E-Mails. Schreibe also nur Dinge in die E-Mail, die nicht geheim sind. Übrigens kann es auch sehr leicht passieren, dass du die E-Mail unabsichtlich an eine andere E-Mail-Adresse versendest, als du es eigentlich wolltest. Zum Beispiel durch einen Klick auf eine falsche E-Mail-Adresse. Um das zu vermeiden, halte dich an den nächsten Tipp.

Tipp Nr. 8: Doppelt hält besser

E-Mails sind schnell geschrieben. Nimm dir trotzdem die Zeit, um deine Nachricht noch einmal aufmerksam durchzulesen. Vergiss dabei nicht, dass manche Dinge anders wirken, wenn man sie schreibt. Überlege, ob der Inhalt deiner E-Mail auch nicht missverstanden werden kann. Lies dir auch den Betreff und den Empfänger deiner E-Mail nochmals durch. Erst, wenn du ganz sicher bist, solltest du auf „senden“ klicken.

Tipp Nr. 9: Betreff und BCC

Der Betreff ist eine Zeile, in die du deiner Nachricht eine „Überschrift“ geben kannst. Schreibe dort hinein, worum es in deiner Mail geht.

Möchtest du deine E-Mail an mehrere Empfänger gleichzeitig versenden? Kein Problem! In das Feld „CC“ kannst du weitere E-Mail-Adressen eintragen. Auch sie werden diese E-Mail erhalten. Sei dir aber dessen bewusst, dass jeder von ihnen sehen wird, dass er nicht der einzige Empfänger ist.

Möchtest du das vermeiden, so kannst du das Feld „BCC“ nützen. Dann kann man nicht mehr sehen, dass auch andere diese Nachricht empfangen haben.

Tipp Nr. 10: Weiterleitung von E-Mails

Du kannst die E-Mails aus deinem Postausgang ganz einfach und schnell an andere weiter verschicken. Dazu musst du nur auf „weiterleiten“ klicken. Überlege allerdings gut, ob der Empfänger das okay finden wird. Frage lieber nach, wenn du dir nicht sicher bist. Ebenso wie im echten Leben, dürfen auch im Internet manche Dinge nicht weiter erzhält werden.

Tipp Nr. 11: Grundschulpost.de

Dieser E-Mail-Dienst hat den Vorteil, dass du nur Mails von Leuten bekommen kannst, die in deinem Adressbuch stehen. Ähnlich wie bei Mail4Kidz bekommst du also auch hier weder Werbe-Mails noch E-Mails von Fremden. Die Grundschulpost ist dabei aber noch etwas sicherer als Mail4Kidz. Um dich anmelden zu können, musst du auch hier die Unterschrift deiner Eltern per Post einsenden.

Tipp Nr. 12: Kidsmail24.de

Auch bei diesem Anbieter hast du ein Adressbuch. Darüber hinaus kannst du die Geburtstage deiner Freunde in einem eigenen Kalender einspeichern. Über ein spezielles Punktesystem kannst du sogar kostenlos SMS versenden. Hast du schon einmal eine E-Mail-Postkarte gesehen? Mit Kidsmail24.de kannst du selbst solche Postkarten verschicken. Genauere Informationen finden deine Eltern auf Kidsmail24.de.

Arbeitsblatt zum Text

1) Erkläre die schwierigen Wörter aus dem Text.
Was bedeutet…

  • E-Mail-Adresse
  • Betreff
  • anhängen
  • Spam

2) An welche Tipps kannst du dich erinnern? Beschreibe zwei davon.

3) Nenne zwei Kinder-E-Mail-Anbieter.

4) Hast du bereits eine E-Mail-Adresse? Welche Erfahrungen hast du damit gemacht (Spam-Mail, Kettenmails, Mails von Unbekannten, Werbung)? Sprecht in Gruppen darüber.

Foto: Ksander / bigstockphoto.com

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Über Luise Veltmann

Luise wohnt mit ihrem Mann, ihrem zweijährigen Sohn Max und bald auch mit Kind Nr. 2 in Lübeck. Wenn Sie neben der Arbeit als Autorin für den Elternkompass die Zeit findet, dann geht Luise ins Fitnessstudio oder zeichnet. Die Zeit ist aber knapp, denn der kleine Max liebt es mit seiner Mama zum Kinderturnen zu gehen und Oma und Opa zu besuchen.

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