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Gesundheit und Ernährung

Stille Wasser sind tief: So ticken introvertierte Kids

Bereits in sehr jungen Jahren entwickelt jedes Kind ganz eigene Charakterzüge. Es ist faszinierend, wie unterschiedlich wir alle sind. Einige […]

Selbstüberschätzung kann beim Schwimmen gefährlich werden

Bereits in sehr jungen Jahren entwickelt jedes Kind ganz eigene Charakterzüge. Es ist faszinierend, wie unterschiedlich wir alle sind. Einige Wissenschafter untersuchten deshalb die Entstehung der Persönlichkeit ganz genau. Sie fragten sich, ob man die Menschen nach gewissen Typen unterscheiden kann und wie es zu unseren unterschiedlichen Charakteren kommt. Einer von ihnen, Carl Jung, fand folgendes heraus:

Es gibt Menschen, die gerne im Zentrum der Aufmerksamkeit stehen. Sie brauchen immer Action und sind gerne unter Menschen. Sie lieben den Einfluss vieler Reize, weil ihr Gehirn nicht sehr sensibel auf die einzelnen Reize reagiert. Diesen Typ Mensch nennt man auch extrovertiert oder extravertiert.

Im Gegensatz zu den extrovertierten Typen gibt es noch jene Menschen, die nach außen hin etwas ruhiger wirken. Sie denken viel nach und lieben es, in aller Stille ein Buch zu lesen, ohne dass sie jemand dabei stört. Die meisten introvertierten Leute stehen nicht gerne im Rampenlicht. Sie mögen es gerne ruhig, weil ihr Gehirn sensibler auf Reize von außen reagiert. Deshalb fühlen sie sich in großen Menschenmengen überfordert.

Ob ein Mensch eher intro- oder extrovertiert ist, hängt von vielen verschiedenen Dingen ab. Einerseits bringen wir eine genetische Veranlagung mit. Das bedeutet, dass wir ähnliche körperliche Voraussetzungen haben, wie unsere Eltern. Andererseits gucken wir uns unterschiedliche Verhaltensweisen von unserer Umwelt ab. Wie man aufwächst hat also einen Einfluss auf die Persönlichkeit. Trotzdem kann es sein, dass in einer Familie mit vielen Extrovertierten auch ein introvertiertes Kind zustande kommt. Viele von uns sind Mischtypen. Das heißt, dass sie sowohl introvertierte als auch extrovertierte Anteile in sich tragen.

Beide Typen bringen ihre Vor- und Nachteile mit sich. In jedem Fall ist es gut für das eigene Selbstbewusstsein, wenn man sich selbst ein wenig besser verstehen kann. Deshalb erzählen wir dir heute mehr über introvertierte Kinder (auch „Intros“ genannt). Genauer gesagt wirst du folgendes lesen:

  • Wie es introvertierten Kids im Alltag ergeht.

  • Welchen Herausforderungen sie gegenüber stehen.

  • Was den Intros leicht fällt.

  • Womit sie sich schwer tun.

  • Wie sie sich in der Gesellschaft zurechtfinden können.

  • Welche Berufe sich am besten für Intros eignen.

Wenn du möchtest, kannst du in unserer Rubrik Kinderthemen auch einen ähnlichen Artikel zum Thema extrovertierte Kinder nachlesen.

Das introvertierte Kind und sein Alltag

Bei vielen Kids lässt sich noch nicht so leicht feststellen, ob sie nun introvertiert oder extrovertiert sind. Es ist ganz natürlich, dass Kinder verschiedene Phasen durchmachen, in denen sie unterschiedliche Handlungsweisen ausprobieren. Vielleicht hast du noch gar kein Gefühl dafür, wer du wirklich bist. Sei getrost: Früher oder später werden sich deine Stärken und Schwächen noch klarer herauskristallisieren. In jedem Fall ist es kein Fehler, wenn du in unterschiedliche Rollen schlüpfst, um dich selbst ein wenig besser kennenzulernen.

Viele Kids sind von Natur aus schreckhaft. Das liegt weniger an ihrer Persönlichkeit als vielmehr daran, dass sie nun einmal Kinder sind. Ob ein schüchternes Kind auch gleichzeitig introvertiert ist, lässt sich im Laufe der Zeit herausfinden.

Damit du ein besseres Bild davon bekommst, was denn nun einen Intro ausmacht, erzählen wir dir nun mehr über seine Merkmale.

Schüchtern oder Introvertiert?

Wie du dir bestimmt schon denken kannst, gibt es einen Unterschied zwischen schüchtern und introvertiert. Schüchterne Menschen haben Hemmungen davor, offen auf andere Leute zuzugehen. Das liegt aber nicht daran, dass ihr Gehirn sensibel reagiert (wie bei den Intros). Schüchterne Kids haben meistens Angst vor Zurückweisung. Die Schüchternheit kann sich legen, wenn man älter und selbstbewusster wird. Spätestens nach der Pubertät sind schüchterne Kids meist viel offener geworden.

Rückzug und Vertiefung

Intros ziehen sich gerne zurück. Sie haben nichts dagegen, auch einmal alleine zu sein. Im Gegensatz zu extrovertierten Kindern spielen die Intros auch gerne alleine oder beschäftigen sich intensiv mit ihren Hobbys.

Diese Kids vertiefen sich gerne in eine Sache. Wenn sie ein neues Hobby haben, dann können sie sich regelrecht hineinsteigern. Denn sie möchten alles darüber wissen. Darum verbringen sie sehr viel Zeit damit, zu lesen oder sich in ihrem Zimmer mit der Aneignung von Wissen zu beschäftigen.

Die meisten „Nerds“ sind introvertiert. Nerd ist übrigens ein umgangssprachlicher Ausdruck für sehr intelligente, aber sozial zurückgezogene Leute, die nicht selten Computerfreaks sind.

Überforderungssituationen

Introvertierte Kids können sich unter Umständen wesentlich schneller überfordert fühlen, als extrovertierte. Das liegt an der Reizverarbeitung im Gehirn. Man könnte sagen, dass introvertierte eigentlich mehr von ihrer Umwelt mitbekommen, als extrovertierte. Allerdings können sie diese vielen Informationen nicht gut verarbeiten, weshalb sie sich überfordert fühlen.

Steht ein Intro im Mittelpunkt, dann kann ihm das mitunter zu viel werden. Muss er zum Beispiel ein Referat halten, dann kann es sogar zu einem Blackout kommen. Das ist ein Filmriss, der Verwirrtheit auslöst. Dann hat man das Gefühl, dass man plötzlich gar nichts mehr weiß. Man vergisst, was man gerade sagen wollte und verliert total den Faden.

Intros in der Schule: Sich unverstanden fühlen

Introvertierte sind deutlich in der Unterzahl. Tatsächlich sind schätzungsweise 75 % der Menschen extrovertiert. Für die Intros bedeutet das, dass sie sich in einer Welt der Extros zurechtfinden müssen. Deshalb fühlen sie sich oft „anders“ als der Rest. Weil sie gerne allein sind und es gerne ruhig haben, fühlen sie sich von ihren Mitschülern und Lehrern nicht verstanden.

Gerade heute zählen Fähigkeiten wie Teamfähigkeit, Offenheit und sich präsentieren können. All das können Intros natürlich auch. Allerdings zählen diese Dinge nicht unbedingt zu ihren Stärken. In der Schule werden sie ständig zu Gruppenarbeiten gedrängt, obwohl sie im Alleingang viel bessere Ergebnisse zustande bringen. Der moderne, offene Unterricht ist toll für Extros. Weniger Freude damit haben aber die introvertierten Kinder.

Stärken und Schwächen introvertierte Kinder

Nun hast du bereits eine Idee davon, was introvertierte Kids ausmacht. Damit diese Idee zu einem klaren Bild werden kann, möchten wir über die Stärken und Schwächen introvertierter Kinder berichten. Halte dir beim Lesen des folgenden Abschnitts bitte immer vor Augen, dass nicht jeder Intro die gleichen Stärken und Schwächen haben muss. Sie können ganz unterschiedlich stark auftreten oder gar nicht vorhanden sein.

Hochbegabung und Intelligenz

Intros haben meistens eine oder mehrere spezielle Begabungen, denen sie sich widmen. Sie lieben es, sich kreativ auszuleben, indem sie schreiben, tanzen, musizieren, singen oder ihren tiefen Gefühlen anderweitig Ausdruck verleihen. Weil sie in dem was sie tun besonders gut sein möchten, investieren sie sehr viel Zeit in ihre Hobbys.

Viele Intros sind überdurchschnittlich intelligent. Manche saugen Wissen auf wie ein Schwamm. Sie brauchen immer neues „Futter“ für ihr wissbegieriges Gehirn. Deshalb gibt es viele Intros, die leidenschaftlich gerne lesen, experimentieren und sich Dokumentationen im Fernsehen anschauen.

Schwächen im sozialen Umgang

So intelligent die Intros auch sind, so schwer tun sie sich im Umgang mit anderen Menschen. Zwar sind sie ebenso empfindsam, wie die Extros. Trotzdem finden sie den sozialen Kontakt manchmal verwirrend und anstrengend.

Die meisten Intros haben ab und zu gerne ein wenig Gesellschaft. Danach fühlen sie sich aber ausgelaugt und brauchen wieder ihre Ruhe. Einerseits haben die Intros, ebenso wie die Extros, ein seelisches und körperliches Bedürfnis nach Nähe. Andererseits können sie den sozialen Kontakt nur bis zu einem gewissen Grad zulassen. Deshalb brauchen Intros einen guten Ausgleich zwischen Alleinsein und gesellschaftlichen Aktivitäten mit Freunden, Verwandten und nahen Familienmitgliedern.

Manche Intros beschränken sich auf eine Hand voll Bezugspersonen. Intros mit intakter Familie haben selten Kontakt zu ihren Freunden. Es reicht ihnen völlig aus, ihre liebsten Familienmitglieder in ihrer Nähe zu haben.

Trotzdem ist es für Intros wichtig, ihre Freundschaften zu pflegen. Immer wieder sollten sie sich daran erinnern, dass Freundschaften eine lebenslange Bereicherung für ihr Leben sein können. Intros müssen sich bewusst werden, dass sie nicht alles alleine schaffen können. Auch sie brauchen ab und zu jemanden, der mit anpackt oder ihnen eine Schulter zum Anlehnen leiht.

Wenig Spontaneität

Intros planen gerne im Voraus. Deshalb sind sie meist gute Organisationstalente. Sie legen sich gerne einen Plan für den Tag zurecht. So fühlen sie sich nicht so schnell überfordert.

Bringt der Tag etwas Ungeahntes, dann sind die Intros wenig flexibel. Spontane Ausflüge und Shoppingtouren machen zwar auch den Intros Spaß. Lieber haben sie es aber, wenn sie sich im Vorhinein auf diese für sie anstrengenden Aktivitäten einstellen können.

Smalltalk fällt schwer

Mit Smalltalk beschreibt man die (eigentlich belanglosen) Gespräche über das Wetter, das momentane Befinden und Ähnliches. Dabei spricht man über Dinge, die nicht so wichtig sind und eigentlich nicht besprochen werden müssten. Trotzdem tun die Menschen das, um ihre Kontakte zu pflegen und ihre Wertschätzung zu zeigen. Smalltalk betreibt man vor Allem mit Arbeitskollegen und Leuten, die man nicht so gut kennt.

Manch ein Intro versteht gar nicht, für was Smalltalk überhaupt gut sein soll. Weil Intros meistens sehr viel wissen, vertiefen sie sich lieber in Gespräche über ein bestimmtes Fachgebiet. Sie lieben es, über etwas zu philosophieren. Sich mit Bekannten und weniger guten Freunden über Belanglosigkeiten zu unterhalten finden sie langweilig und irgendwie anstrengend.

Weil Smalltalk im Erwachsenenleben aber immer wieder nötig ist, sollten Intros sich möglichst bald an diese Art des Gesprächs gewöhnen. Indem man anderen zuhört, zusieht und sie imitiert, kann man Smalltalk sogar „erlernen“.

Struktur und Denkvermögen

Als leidenschaftliche Planer brauchen Intros eine übersichtliche Struktur im Leben. Innerlich haben sie manchmal Angst, die Kontrolle zu verlieren. Deshalb mögen sie es, wenn sie den Überblick behalten können.

Die detailverliebten, ruhigen Intros haben ein tolles Denkvermögen. Sie können sich unterschiedliche Situationen gut vorstellen und Dinge durchdenken. Deshalb überlegen sie sich meistens, was sie als nächstes tun oder sagen. Unterbricht man sie in ihren Gedankengängen, können sie recht verdutzt darauf reagieren. Intros fühlen sich am wohlsten, wenn sie ihren Gedanken nachhängen können und dabei nicht gestört werden.

In der Schule können intros sowohl chaotisch als auch strukturiert sein. Das kommt nicht nur auf die individuelle Persönlichkeit, sondern auch die Tagesverfassung des Kindes an. Fühlt sich ein Intro durch viele unvorhergesehene Dinge überfordert, dann kann er schnell zum Chaoten werden. Wohler fühlt er sich, wenn es gar nicht erst so weit kommt, sondern alles nach Plan verläuft.

Selbstmotivation und Disziplin

Weil Intros so wissbegierig sind, können sie sich prima selbst motivieren. In den für Intros am besten geeigneten Jobs ist diese Fähigkeit zur Selbstmotivation ohnehin erforderlich. Mehr dazu aber später.

Wenn sich ein Intro persönlich für etwas interessiert, dann geht er sehr diszipliniert vor. Gibt man ihm in der Schule die Chance, sich in eines seiner Interessen zu vertiefen, dann wird man später über das Resultat staunen. Weil Intros alles verstehen und für sich aufschlüsseln möchten, werden sie in dieser Situation versuchen, möglichst viel über eine Sache in Erfahrung zu bringen. Deshalb ist es gut für einen Intro, wenn er sich in der Schule möglichst frei entfalten und sein Potenzial voll ausschöpfen kann.

Tipps für Intros und ihre Eltern

Leider können Intros recht stark in ihrem Selbstbewusstsein verletzt werden, wenn sie ihre Persönlichkeit nicht zu verstehen gelernt haben. Ihre ruhige Art wird oft missverstanden, falsch gedeutet und nicht wertgeschätzt. Intros sind aber weder Feiglinge, noch unsozial oder schüchtern.

Erst, wenn klar ist „Ich bin ein Intro!“, können sie ihre Stärken völlig frei nützen und so sein, wie sie sein möchten. Damit sich ein introvertiertes Kind in seiner Haut wohlfühlen kann, braucht es die Unterstützung und das Verständnis seines Umfelds. Deshalb ist es für Eltern von Intros wichtig, ihre Kinder zu verstehen. Sie sollten ihre Kids nicht zu weltoffenen Teamplayern erziehen, wenn sie in Wahrheit ganz andere Talente zu bieten haben.

Die Persönlichkeit anerkennen und wertschätzen

Sobald ein Intro sich selbst als solchen erkannt hat, kann er daraus sehr viel Kraft schöpfen. Das kann dann zu einer Stärke werden, die ihn auf seinem Weg zum Erwachsenen ein ganzes Stück weiter bringt.

Intros, die zu sich und ihren Bedürfnissen stehen, wissen nämlich ganz genau, was ihnen gut tut. Weil sie sehr reflektiert sind, haben sie außerdem die Fähigkeit, sich selbst immer wieder in Frage zu stellen. Das führt übrigens auch zu ihrem Drang nach Weiterentwicklung.

Hat ein Intro ein ohnehin geringes Selbstwertgefühl, dann kann diese Stärke allerdings zur Schwäche werden. Jene Kinder stellen ihr eigenes Licht unter den Scheffel und sind zu selbstkritisch. Sie müssen lernen, einen objektiveren Blick auf ihr eigenes Leben zu erhalten und insgesamt etwas lockerer zu werden.

Stärken nutzen

Intros brauchen viel Raum, um ihre Fähigkeiten völlig entfalten zu können. Entsprechende Kurse, Spielzeuge und Vereinsmitgliedschaften helfen, um sich weiterzuentwickeln. Die persönliche Weiterentwicklung ist ein natürliches Bedürfnis vieler Kinder – egal, ob extrovertiert oder introvertiert.

Für Intros hat die Weiterentwicklung aber einen noch höheren Stellenwert, weil sie damit einen großen Teil ihrer Zeit verbringen. Für Intros ist das eine Art Hobby.

An den Schwächen arbeiten

Auch ein Intro, der stolz auf sich selbst ist, sollte sich nicht auf seinen Lorbeeren ausruhen. Es ist zwar wichtig, die eigene Persönlichkeit zu erkennen. Trotzdem ist Introversion keine Ausrede dafür, nicht an den eigenen Schwächen zu arbeiten.

Deshalb sollten introvertierte Kids ihre Kontakte pflegen und ab und zu an sozialen Aktivitäten teilhaben. Fällt es ihnen schwer, wein Referat zu halten, dann muss diese Fertigkeit geübt werden. Es gilt, in dieser Hinsicht eine gute Balance zu finden, die das Kind nicht zu sehr in seiner freien Entwicklung einschränkt.

Druck bringt nichts

Wenn man einen Intro unter Druck setzt, dann erreicht man eher das Gegenteil von dem, was man eigentlich wollte. Intros funktionieren nicht, wenn man sie „anschiebt“. Denn Druck führt dazu, dass sie sich verschließen oder sogar resignieren. Hier sind Extrovertierte im Vorteil, die mit Druck von außen meist viel besser klar kommen.

Kontakt zu Tieren

Es kann durchaus sein, dass sich ein introvertiertes Kind besser mit Tieren als mit Menschen versteht. Ist das der Fall, dann könnte es dem Kind helfen, die Verantwortung für ein Haustier zu übernehmen. Katzen und Hunde brauchen viel Zuwendung, belohnen das Kind aber auch mit reichlich Liebe.

Aktivitäten finden, die Spaß machen

Weil auch introvertierte Kinder ein Bedürfnis nach sozialer Nähe haben, sollten sie die Möglichkeit bekommen, diese auch zu erleben. In einer Gruppe oder einem Verein, der mit seinen Interessen zu tun hat, kann das Kind sich wohl fühlen und langsam Vertrauen schöpfen.

In diesem Umfeld wird sich der Intro wahrscheinlich eher wohl fühlen, als unter Menschen, die nichts mit ihm gemein haben.

Allerdings sollte man Geduldig sein, wenn sich ein Intro den Gleichaltrigen gegenüber nicht sofort öffnet. Nach einer Weile kommen die Gespräche ohnehin von selbst ins Rollen.

Außerdem ist es für Intros angenehmer, etwas wie Sport oder andere Hobbys mit anderen Menschen zu unternehmen, als sich zum Tratschen zu treffen. Denn so kann er vorerst im Hintergrund bleiben und ist trotzdem nicht alleine.

Etwas tun, in dem man gut ist

Intros haben es zugegebenermaßen nicht immer leicht in der modernen Jobwelt. Sie passen nicht so recht in das ideale Profil à la „aufgeschlossener Teamplayer, mindestens ein Auslandssemester und bereit, sich auf dem Silbertablett zu präsentieren“.

Doch Intros haben längst ihre eigenen Domänen erobert. So finden sich viele introvertierte Persönlichkeiten unter den berühmtesten Autoren, Künstlern, Musikern. Intros arbeiten gerne selbständig und unabhängig. Darum sind sie eigentlich tolle Unternehmerpersönlichkeiten, die im Freiberuf oder der Selbständigkeit aufblühen können.

Es gibt aber auch Intros in sozialen Berufen. Solange sie sich dabei nicht zu viel verbiegen müssen, können sie daraus viel Kraft schöpfen. Denn Intros suchen immer den Sinn in ihrem Tun.

Der Beruf Tierpfleger passt ebenfalls gut zu einem Intro, wie die sehr gefragte Chemie- und Laborbranche. Grundsätzlich kommt aber alles in Frage, was den Fähigkeiten entspricht und Spaß macht.

Arbeitsblatt zum Text

1) Erkläre die schwierigen Wörter aus dem Text.

Was bedeutet…

  • Intro

  • Nerd

  • Blackout

2) Gehe auf http://www.intros-extros.com/online-test/ und mache den Intro-Extro Text. Kreuze jene Aussagen an, die für dich zutreffen. Klicke dann auf „Ergebnis anzeigen“, um herauszufinden, welcher Persönlichkeitstyp am ehesten auf dich zutrifft.

3) Welche Stärken und welche Schwächen haben introvertierte Kinder? Stelle eine Liste mit + und – auf, in der du alles festhältst, was du dir von diesem Artikel gemerkt hast.

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Über Luise Veltmann

Luise wohnt mit ihrem Mann, ihrem zweijährigen Sohn Max und bald auch mit Kind Nr. 2 in Lübeck. Wenn Sie neben der Arbeit als Autorin für den Elternkompass die Zeit findet, dann geht Luise ins Fitnessstudio oder zeichnet. Die Zeit ist aber knapp, denn der kleine Max liebt es mit seiner Mama zum Kinderturnen zu gehen und Oma und Opa zu besuchen.

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