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Entwicklung und Förderung des Babys

Zeit mit den Kindern verbringen – tolle Ideen für das ganze Jahr

  Für die Entwicklung eines Kindes ist es ungemein wichtig, dass die Eltern sich regelmäßig die Zeit nehmen, um sich […]

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Gemeinsame Zeit mit dem Nachwuchs fördert die Eltern-Kind-Bindung

 

Für die Entwicklung eines Kindes ist es ungemein wichtig, dass die Eltern sich regelmäßig die Zeit nehmen, um sich mit ihm aktiv zu beschäftigen. Eine Dauerbespaßung des Kindes ist aber weder nötig noch richtig. In diesem Artikel geben wir Ihnen wertvolle Tipps mit auf den Weg, wie Sie die Zeit mit Ihren Kindern nutzen und gestalten können.

 

Sich mit den Kindern beschäftige

Zeit mit dem eigenen Kind zu verbringen, ist für Eltern und Kind gleichermaßen wichtig. Gemeinsame Zeit ist die Grundlage für eine enge und emotionale Beziehung zwischen Kindern und ihren Eltern. Beim regelmäßigen Spielen und Kuscheln wird diese Beziehung gepflegt und kontinuierlich ausgebaut.

Nur wenn Kinder spüren, dass ihre Eltern ihnen Zuwendung schenken und sich für sie interessieren, werden sie ihnen wichtige Dinge anvertrauen. Das ist wiederum für die Eltern wichtig, um ihr Kind richtig kennen zu lernen, seine aktuellen Bedürfnisse und Sorgen zu erkennen und angemessen darauf einzugehen. Doch wie viel Zeit ist angemessen, um eine gute Beziehung zum Kind aufzubauen?

 

Wie viel Zeit ist richtig?

Wie viel Zeit Sie letztendlich mit Ihrem Kind verbringen sollten, lässt sich nicht auf genaue Zeitangaben festlegen. Wichtig ist aber vor allem, wie Sie die Zeit gestalten. Es kommt eben mehr auf die Qualität als die Quantität an. Eine halbe Stunde intensives Spielen ist viel wertvoller, als wenn Sie sich über mehrere Stunden nur nebenbei mit dem Kind beschäftigen, während Sie die Hausarbeit erledigen.

Kinder müssen nicht den ganzen Tag beschäftigt werden und sie brauchen auch nicht in jeder freien Minute die ungeteilte Aufmerksamkeit ihrer Eltern. Im Gegenteil kann ein Übermaß an Aufmerksamkeit negative Folgen haben. So wurde festgestellt, dass solche Kinder viel stärker zu Trotzphasen, Geschwisterstreit, kindliche Wutanfälle und dergleichen neigen.

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Das gemeinsame Spielen schafft eine engere Mutter-Kind-Bindung

Vor allem Eltern, die unter der Woche einen stressigen Berufsalltag bestreiten und dazu noch den Haushalt schmeißen müssen, fehlt es oft an Zeit für ihre Kinder.

 

Sie plagt das schlechte Gewissen und so fahren sie am Wochenende gerne mal das volle Spaßprogramm auf, um ihrem Kind eine tolle Freizeit zusammen mit der Familie zu bieten. Grundsätzlich ist gegen einen Familienausflug in den Zoo, zum Kindertheater oder zum Picknick im Wald nichts einzuwenden. Was aber viele Eltern dabei vergessen, ist, dass ein solches Programm nicht immer den Bedürfnissen des Kindes entspricht

 

 

 

Daher sollten Sie genau hinsehen und auf die aktuellen Bedürfnisse Ihres Kindes achten. Manchmal wollen Kinder einfach nur in Ruhe spielen. Vor allem dann, wenn es in der Kindertagesstätte besonders chaotisch war oder die Schule ihnen viel abverlangt hat. Steht dann auch noch am Wochenende ein üppiges Programm auf dem Plan, kann das Ihr Kind überfordern.

Wichtig: regelmäßig und aktiv 

Kinder merken es, wenn ihre Eltern beim gemeinsamen Spielen in Gedanken woanders sind, weil sie eigentlich gerade keine Zeit haben, um sich mit ihm zu beschäftigen. Angenehm ist das weder für das Kind noch für die Eltern

Seien Sie stattdessen aktiv für Ihr Kind da und nehmen Sie sich bewusst Zeit, um mit ihm zu spielen, zu quatschen oder etwas vorzulesen. Haushalt, Fernseher und das Telefon sollten Sie in dieser Zeit links liegen lassen. Solche Aktivitäten müssen nicht immer stundenlang dauern, sollten aber regelmäßig auf dem Plan stehen.

Das lässt sich zum Beispiel mit einer festen Spielzeit umsetzen, die Sie und Ihr Kind jeden Tag gemeinsam haben. Die Gewissheit, dass Sie ihm in diesem vereinbarten Zeitraum Ihre ungeteilte Aufmerksamkeit schenken, macht Ihr Kind ausgeglichener und friedlicher. Ein Kind muss aber nicht ständig bespaßt werden. Manchmal reicht es ihm schon, wenn es am Leben seiner Eltern teilhaben kann oder sie um sich weiß.

Gemeinsame Zeit in den Alltag integrieren

Sich jeden Tag aktiv mit dem Kind zu beschäftigen und seinen Spielbedürfnissen nachzukommen – das ist zwischen Job und Terminen nicht immer leicht, aber mit ein paar Kniffen durchaus möglich. Kindern tut es gut, wenn sie spüren, dass ihr Wunsch nach mehr Spielzeit mit den Eltern ernstgenommen wird.

Und es gibt immer wieder Möglichkeiten, im Alltag Zeit mit dem Kind zu verbringen. Eine recht simple besteht darin, das Kind aktiv und spielerisch in die Arbeiten im Haus miteinzubeziehen. Auch kleine Kinder können schon beim Kochen, Spülen oder Einkaufen mithelfen. Kinder übernehmen gerne Aufgaben, die sonst nur Erwachsene erledigen, und freuen sich, wenn sie beim Alltag der „Großen“ mitmischen dürfen.

Auf diese Weise können Sie zusammen mit dem Kind die Wäsche aufhängen und es etwa darum bitten, ihnen die Wäscheklammern anzureichen. Auch beim Kochen, Spülen oder Einkaufen können selbst die Kleinsten schon mithelfen.

Wenn es beim gemeinsamen Spielen zwischendurch Zeit wird, das Mittagessen vorzubereiten, müssen Sie sich keine Strategie zurechtlegen, wie Sie aus dem Spiel aussteigen. Hilfreich ist es, das Spiel in solche alltäglichen Handlungen zu integrieren und beispielsweise für die hungrigen Piraten die Kartoffeln zu schälen, während das Kind weiter nach dem Schatz suchen kann.

Zusammen Spielen

Kinder spielen sehr gerne, auch zusammen mit ihren Eltern, sie haben ein regelrechtes Bedürfnis danach und fordern sich immer wieder Spielzeit mit Mama oder Papa ein. Das Spielen ist also eine tolle Möglichkeit, sich aktiv mit dem Kind zu beschäftigen – bei Wind und Wetter und zu jeder Jahreszeit.

 

Spielen und die kindliche Entwicklung

Warum spielen Kinder so gern und so viel? Das Spielen macht Kindern nicht nur viel Spaß, sondern ist auch für eine gesunde Entwicklung ungemein wichtig. Kinder erlernen beim Spielen eine ganze Reihe wichtiger Fähigkeiten. Auf diese Weise treibt das Spielen die Entwicklung voran und stellt die Weichen für das spätere Leben.

Das Spielen ist für Kinder also eine recht einfache und gleichzeitig sehr effektive Methode, um sich stetig weiterzuentwickeln und geistig zu wachsen. Vor allem im Zusammenspiel mit anderen Kindern oder mit den Eltern ist der Lernfaktor sehr hoch: Sie lernen den Umgang mit den eigenen Gefühlen wie etwa aggressiven Impulsen, wenn das Spiel nicht so verläuft, wie sie sich das gedacht haben.

 

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Beim Spielen mit anderen lernen Kinder viel dazu

 

Dabei lernen sie auch die eigenen Grenzen und die von anderen kennen und respektieren, besonders in Konfliktsituationen wie beim Streit um eine Schaufel im Sandkasten. Dabei wird auch der Umgang mit Erfolg und Misserfolg spielerisch trainiert. So entwickeln Kinder eine größere emotionale Intelligenz und Sozialkompetenz.

Besonders groß ist der Lernerfolg beim freien Spielen, bei dem es keine Vorgaben oder feste Regeln gibt. Die Kinder müssen sich die Rahmenbedingungen ihres Spiels selber ausdenken und sich überlegen, was und wie sie spielen möchten. Das ist sehr förderlich für die Kreativität und Denkfähigkeit.

 

Die Rolle der Eltern beim Spielen

Als Eltern können Sie die Lernprozesse Ihres Kindes, die es beim Spielen durchlebt, maßgeblich unterstützen. Das beginnt schon damit, dass sie den nötigen Raum und die Möglichkeiten zum Spielen zur Verfügung stellen und dem Kind die Zeit, die es braucht, lassen.

Außerdem sind vor allem die Eltern diejenigen, die ihren Kindern Spiele und Spielsachen kaufen und anbieten. Sie treffen also eine gewisse Vorauswahl, was die Kleinen spielen. Umso mehr ist deswegen auf Spiele zu achten, die dem Alter und Entwicklungsstand des Kindes entsprechen. Andernfalls ist das Kind mit dem Spiel überfordert und wird keinen Spaß daran haben.

Eltern haben auch beim Spielen eine Vorbildfunktion. Kinder lernen vor allem über Nachahmung und daher schauen sie sich das Verhalten der Erwachsenen beim Spielen ganz genau an. Deswegen ist es sehr wichtig, dass Sie bei Siegen und Niederlagen so reagieren, wie Sie es von Ihrem Kind erwarten.

Das Spielen an sich lässt sich sehr facettenreich gestalten, vom ruhigen Bücherlesen über das Beschäftigen mit Bauklötzen bis hin zum rasanten Fangenspielen. Ein Kind lernt diese Vielfalt mit Hilfe seiner Eltern nach und nach kennen.

 

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Eltern sollen im freien Spiel nur wenig eingreifen

 

Hin und wieder ist es nötig, dass Eltern Vorgaben für ein Spiel machen, beispielsweise, indem sie die Küche oder andere bestimmte Bereiche des Hauses für das kindliche Spielen und Toben ausschließen, oder Ideen für ein Spiel liefern, wenn den Kindern so gar nichts einfallen will.

Allerdings sollten sich Eltern besonders beim freien Spiel so wenig wie möglich einmischen und dem Kind hierbei Raum zur eigenen Gestaltung lassen. Somit wird es dazu ermutigt, sich auch zukünftig selber zu beschäftigen und sich eigene Spielvorgaben auszudenken.

 

Spielideen für jede Altersklasse

Es gibt sehr viele tolle Spielideen für jede Gelegenheit, jedes Wetter und Kinder jeden Alters.

Für Kinder ab drei Jahren sind neben ruhigen Spielen auch erste Bewegungsspiele interessant, bei denen sie ihre Motorik schulen können, beispielsweise „Schnitzeljagd“. Einer versteckt für die anderen Mitspieler im Wald oder im Haus Botschaften in Form kleiner Papierzettel. Die erste Botschaft gibt Hinweise auf das Versteck der zweiten und so weiter. Ziel ist es, mit Hilfe der Botschaften den Weg zu einem versteckten Schatz zu finden.

Bei Kindern ab sechs Jahren sind Geschicklichkeits- und Konzentrationsspiele hoch im Kurs. Das kann beispielsweise eine lange Reihe aus Dominosteinen sein, die so aufgestellt wird, dass beim Anstoßen des letzten Steins nach und nach alle Dominosteine umfallen. Schwieriger wird es, wenn die Steine Hindernisse überqueren müssen.

Ein beliebtes Konzentrationsspiel ist „Ich packe meinen Koffer“. Der erste Spieler beginnt mit dem Satz „Ich packe meinen Koffer und nehme mit…“ fügt dann einen Gegenstand ein, den er mitnehmen möchte. Der nächste beginnt ebenfalls mit dem Satz, wiederholt den Gegenstand des ersten Spielers und fügt anschließend selbst noch einen hinzu. So geht es reihum weiter. Wer sich die meisten Begriffe in der richtigen Reihenfolge merken kann, gewinnt.

 

 

Familie spielt zusammen Fußball in der Freizeit auf einer Wiese

 

 

Für Kinder ab neun Jahre dürfen es dann schon etwas schwierigere Spiele sein. Das können Buchstaben-Spiele wie „Galgenmännchen“, Strategie-Spiele wie „Schiffe versenken“ oder Wissensspiele wie „Stadt, Land, Fluss“ sein.

Für „Stadt, Land, Fluss“ zeichnet jedes Kind auf seinem Blatt Papier sieben Spalten ein, die es mit den Worten Stadt, Land, Fluss, Tier, Pflanze, Name, Beruf beschriftet. Dann buchstabiert ein Spieler in Gedanken das Alphabet, bis ein zweiter „Stopp“ sagt. So wird der Anfangsbuchstabe der Spielrunde festgelegt. Nun füllen alle so schnell wie möglich die Kästchen aus. Wer als erster alles fertig hat, ruft „Stopp“. Dann nennt jedes Kind seine Begriffe. Für Mehrfachnennungen gibt es einen Punkt, für einzigartige Begriffe zwei Punkte und für einen Begriff in einer Kategorie, die kein anderes Kind ausgefüllt hat, drei Punkte. Am Ende wird zusammengezählt. Man kann auch Kategorien austauschen oder weitere dazu schreiben.

 

Mit den Kindern basteln

Manchmal haben Kinder nicht so recht Lust zu spielen. Dann können Sie die gemeinsame Zeit mit Ihrem Kind dazu nutzen, um etwas Schönes zu basteln. Das macht den meisten Kindern großen Spaß und ist eine tolle, kreative Beschäftigung für das ganze Jahr.

Wie basteln die kindliche Entwicklung fördert

Beim Basteln können Kinder ihrer Fantasie und Kreativität freien Lauf lassen und mit verschiedenen Materialien arbeiten. Auf diese Weise werden ihr Vorstellungsvermögen und ihre Kreativität gefördert, ebenso wie ihre Konzentrationsfähigkeit. Sie lernen, dass man aus allen möglichen Dingen tolle Sachen basteln kann – aus Stoff, Papier, Filz, Holz und Dingen, die sie draußen in der Natur gefunden haben.

 

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Basteln fördert unter anderem die Feinmotorik

 

Mit Hilfe der Eltern üben Kinder das Nachzeichnen von Bastelvorlagen oder das Ausschneiden und trainieren dadurch ihre Feinmotorik sowie die Hand-Augen-Koordination. Außerdem ist das Stifthalten eine wichtige Übung für das Schreibenlernen.

Beim Basteln geht es meistens sehr farbenfroh zu. Daher ist das eine gute Möglichkeit, das Farbverständnis des Kindes zu erweitern und zu fördern. Werden die Bastelprojekte dazu noch mit speziellen Anlässen verbunden, können Sie Ihrem Kind beim kreativen Werkeln gleichzeitig wertvolles Wissen über die Tier- und Pflanzenwelt sowie über Feiertage und Jahreszeiten vermitteln.

Bastelideen für verschiedene Jahreszeiten und Anlässe

Das Basteln ist eine tolle gemeinsame Beschäftigung für Eltern und ihre Kinder, die das ganze Jahr über Spaß macht. Denn für die verschiedenen Jahreszeiten und auch spezielle Anlässe gibt es immer wieder neue Bastelideen.

 

  • Ostern

Um das Haus österlich zu dekorieren, dürfen Osterhasen, Küken und Blumen nicht fehlen. Es gibt die verschiedensten Möglichkeiten, sie zu basteln: aus Papier, aus Klorollen oder aus Holz, das die Kinder bunt bemalen können.

Ein Klassiker an Ostern sind bunt bemalte oder gefärbte Eier, die vorher ausgepustet werden.

Je nachdem, wie geschickt die Kinder schon sind, gibt es noch mehr Ideen, was mit leeren Eierschalen gebastelt werden kann. Mit etwas Blumenerde aufgefüllt, wird aus einer Eierschale ein kleiner Blumentopf. In dem können Sie mit dem Kind Kresse anpflanzen oder kleine Blumen in die Erde stecken. Ein leeres, buntes Ei ist außerdem ideal, um daraus eine individuelle Kerze zu machen. Einfach den Docht in der Schale befestigen und das geschmolzene Wachs hineingießen.

 

  • Herbst

Für das Basteln im Herbst lassen sich viele Dinge aus der Natur nutzen, die Sie bei einem ausgedehnten Spaziergang mit Ihrem Kind sammeln können. Aus Steinen oder Kastanien können Sie gemeinsam hübsche Figuren basteln. Bunte Blätter eigenen sich dazu, um herbstliche Bilder zu gestalten.

Außerdem ist im Herbst Laternen basteln für Sankt Martin angesagt. Schon die Kleinsten sind stolz, wenn sie am Martinsumzug ihre eigene Laterne dabeihaben. Es gibt so viele Motive, dass Ihnen und Ihrem Kind garantiert nicht die Ideen ausgehen.

Dann sind da noch tolle Bastelideen rund um Halloween. Neben Fledermäusen, Geistern, Hexen und Spinnen dürfen gruselige Monster und Kürbisse nicht fehlen. Ein großer Bastelspaß ist ein selbstgeschnitzter Kürbis als Dekoration. Vor der Haustür macht er sich besonders gut als dekorativer Teelichthalter.

 

  • Weihnachten

Gerade im Winter, wenn es draußen kalt ist, bieten weihnachtliche Bastelarbeiten eine tolle Abwechslung zum Draußenspielen. Aus den Papier, Perlen oder Stroh können Sie mit Ihrem Kind Sterne basteln. Auch für Schneemänner, Schneeflocken, Tannenbäume und Engel gibt es die verschiedensten Anleitungen und Bastelmöglichkeiten.

Mit den selbstgebastelten Werken lassen sich Fensterscheiben, Tische, freihängende Äste und natürlich auch der Weihnachtsbaum kunstvoll dekorieren. Eine weitere tolle Idee ist ein selbstgemachter Adventskalender aus verzierten Papiertüten, Stoffsäckchen oder als Geschenk verpackten kleinen Schachteln.

 

Basteln in verschiedenen Altersklassen

Damit Ihr Kind beim Basteln Spaß hat, sollte das Bastelprojekt unbedingt altersgerecht sein, damit das Kind wenigstens den Großteil der Arbeitsschritte eigenständig durchführen kann.

Eltern sollten möglichst nur unterstützend eingreifen und Arbeitsschritte übernehmen, bei denen sich das Kind verletzen könnte, etwa beim Werkeln mit der Heißklebepistole oder wenn etwas mit einem Messer ausgeschnitten wird.

Eltern sollten möglichst nur unterstützend eingreifen und Arbeitsschritte übernehmen, bei denen sich das Kind verletzen könnte, etwa beim Werkeln mit der Heißklebepistole oder wenn etwas mit einem Messer ausgeschnitten wird.

 

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Bastelprojekte sollten immer altersgerecht sein

 

 

  •  Basteln mit den Kleinsten

Die ersten kreativen Werke eines Kindes entstehen beim Malen. Dafür sind Fingerfarben, kleinkindgerechte Stifte oder Kreide am besten geeignet. Da Kinder in dem Alter noch vieles in den Mund stecken, müssen die Materialien auf jeden Fall giftfrei sein.

Ab zwei Jahren hört das meist auf, sodass andere Bastelmaterialien wie Lehm oder Knete dazukommen können. Damit kann Ihr Kind erste Formen ausprobieren und Figuren gestalten. Sicherheitshalber sollten Lehm und Knete keine Schadstoffe enthalten.

 

  • Basteln mit Kindergartenkindern

Ab drei Jahren können Kinder mit Schere und Klebstoff umgehen und schon komplexere Bastelarbeiten durchführen. Besonders beliebt sind Klebebilder aus ausgeschnittenen Motiven sowie Bilder aus getrockneten Blättern und Blumen. Auch einfache Bastelarbeiten aus Papier sind in dem Alter gut machbar.

 

  • Basteln mit Grundschulkindern

Im Grundschulalter können Kinder nach und nach immer anspruchsvollere Bastelarbeiten durchführen. Sie sind in der Lage, aus Papier nach der Origami-Technik Figuren zu falten und Falt- und Klebevorlagen umzusetzen. Auch Bastelprojekte aus Watte, Wolle oder Naturmaterialien wie Stroh, Nussschalen, Tannenzapfen oder Sand sind für Grundschulkinder geeignet.

 

 

Bilder

Abbildung 1: Fotolia.com © JenkoAtaman # 193916162

Abbildung 2: Fotolia.com © S.Kobold # 123833621

Abbildung 3: Fotolia.com © JenkoAtaman # 189740714

Abbildung 4: Fotolia.com © very_ulissa #135692406

Abbildung 5: Fotolia.com © Ekaterina Pokrovsky # 196354102

Abbildung 6: Fotolia.com © Robert Kneschke # 190266734

Abbildung 7: Fotolia.com © cicisbeo # 65508835

Abbildung 8: Fotolia.com © Oksana Kuzmina # 195296512

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