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Schwanger werden



Schwanger werden

Schwanger werden – bei den einen klappt es schnell, während andere es über ein Jahr erfolglos versuchen. Doch alle haben eins gemeinsam: Sie durchleben eine aufregende und tolle Zeit. Dies ist der Beginn eines großartigen neuen Abenteuers, deshalb solltest Du diese intensive Zeit mit Deinem Partner genießen.

In unseren diversen Artikeln zum Thema schwanger werden, geben wir Dir hilfreiche Tipps und beantworten die häufigsten Fragen rund ums schwanger werden, wie „Ab wann hat man Schwangerschaftsanzeichen?“. Auch die Sorgen möchten wir Euch nehmen und Euch rundum beraten. Deshalb haben wir auch einige Artikel zum Thema Fehlgeburt und ihre Anzeichen, oder über die Eileiterschwangerschaft für Euch erstellt.

 

Schwanger werden – Tipps

Schön, Ihr habt Euch also entschieden und möchtet ein Kind bekommen und es fröhlich aufwachsen sehen. Den Kinderwunsch zu erfüllen ist garnicht so schwer, wie es bei vielen erstmal den Eindruck macht. Natürlich solltest Du Dich vorher von Deinem Arzt untersuchen lassen. Der prüft nämlich nicht nur, ob Du schwanger werden kannst, sondern auch, ob Dein Körper fit genug für ein Baby ist. Dein Frauenarzt kann Dir außerdem hilfreiche Infos geben und Dich über Methoden informieren, wie Du Deinen Zyklus überwachen kannst.

 

1. Schritt: Zyklus überwachen

Wenn Du schwanger werden möchtest, solltest Du genau wissen, wann Dein Eisprung ist, also wann Deine fruchtbaren Tage sind. Das ist garnicht schwer: Die klassische Methode ist, die Basaltemperatur zu messen. Um diese zu ermitteln, musst Du jeden morgen nach dem Aufstehen Deine Temperatur messen. Aus den täglich ermittelten Werten ergibt sich eine Basaltemperaturkurve, aus der sich die fruchtbaren Tage ergeben.

Bei den wenigsten Frauen ist der Eisprung immer am gleichen Tag, also sind Faustregeln zur Berechnung oder ein einmalig erstellter Eisprungrechner keine sichere Methode.

Wenn Du wirklich auf Nr. Sicher gehen möchtest, kannst Du den Zervixschleim des Muttermunds beobachten, denn auch dieser verändert sich an den fruchtbaren Tagen und wird flüssiger. Mittlerweile gibt es aber auch verschiedene Apps oder Ovolationstests zu kaufen.

Eine andere Methode ist das Zyklusmonitoring durch Deinen Arzt. Dies kommt normalerweise aber erst in Betracht, wenn Du schon länger erfolglos versuchst schwanger zu werden.

Wenn Du nun fleißig Deinen Zyklus überwachst, dann solltest Du vermeiden, dass der Sex zur Pflicht wird. Zum einen verbietet Euch keiner auch außerhalb der furchtbaren Tage ein bisschen zu „üben“ und zum anderen ist Stress oder hoher Druck nicht gut, wenn man schwanger werden möchte. Das meine ich übrigens wirklich ernst, denn bei regelmäßigem Sex verbessert sich die Qualität der Spermien.

 

Eine gesunde Lebensweise

Spätestens, wenn Du schwanger bist, solltest Du natürlich besonders auf Deine Gesundheit achten. Aber die Lebensweise hat auch bedeutende Auswirkungen auf Deine Fruchtbarkeit. Das bedeutet zum einen gesundes Essen und Trinken. Deine Ernährung sollte ausgewogen und abwechslungsreich sein. Besonders wichtig ist eine ausreichende Menge an Folsäure, Jod, Eisen und Vitamin E. Wobei ersteres vor allem in der Schwangerschaft eine wichtige Rolle spielt, um Fehlbildungen bei Deinem Kind zu vermeiden.

Allgemein solltest Du darauf achten, ausreichend Obst und Gemüse zu Dir zunehmen, sowie mindestens zwei Liter Wasser. Ballaststoffreiche Nahrungsmittel wie Vollkornprodukte tragen zu einer gesunden Darmflora bei und unterstützen so die Gesundheit des ganzen Körpers.

Aber nicht nur bei Dir, sondern auch bei Deinem Mann kann die Ernährung Auswirkungen auf die Fruchtbarkeit haben. Vitamin B12, C und E fördern die Spermienbildung und sollten unbedingt in den Speiseplan Deines Mannes integriert werden.

Wusstest Du schon, dass bereits fünf Gläser Bier die Woche die Fruchtbarkeit um 40% senken können? Deshalb solltet Ihr beide weitestgehend auf alkoholische Getränke verzichten, wenn ihr Euren Kinderwunsch so bald wie möglich erfüllen möchtet. Kaffee hat ebenfalls negative Auswirkungen auf die Fruchtbarkeit, Ihr dürft morgens aber ruhig eine Tasse zum wach werden trinken.

Versuche außerdem regelmäßig zu essen und zu schlafen. Denn sowohl eine unausgewogene Ernährung, als auch zu weniger oder unregelmäßiger Schlaf können zu Zyklusstörungen führen.

Sport ist immer gut, auch wenn Du schwanger werden möchtest. Sport tut Deinem Körper und Deiner Psyche gut und wirkt ganz wunderbar gegen Stress. Worauf ER achten sollte, ist, die Spermien kühl zu halten. Deshalb sollten Saunagänge und auch die gemütliche Sitzheizung im Auto erstmal vermieden werden.

Hier mehr zur Ernährung in der Schwangerschaft

Diese Fehler solltest Du vermeiden, wenn Du schwanger werden möchtest

Die fruchtbaren Tage beginnen fünf Tage vor dem Eisprung und enden direkt nach diesem. Deshalb solltest Du immer vor dem Eisprung Sex haben, wenn Du schwanger werden möchtest und nicht danach. Denn das Ei überlebt nur 12 Stunden, während ein gutes Spermium eine Lebensdauer von bis zu fünf Tagen hat.

Da es aber nicht immer deutlich ist, wann genau der Eisprung ist, kann es auch nicht schaden es zwei Tage länger zu versuchen.

Besonders bei einem großen Kinderwunsch neigen Frau oft dazu den Schwangerschaftstest zu früh durchzuführen. Aber leider ist hier ein bisschen Geduld gefragt. Schwangerschaftstest können nur positiv sein, wenn Dein Körper das Schwangerschaftshormon HCG produkziert und das passiert erst, wenn das Ei befruchtet wurde. Die Dauer vom Sex bis zur befruchteten Eizelle ist von Frau zu Frau unterschiedlich. Normalerweise erfolgt die Einnistung nach acht bis zehn Tagen.

Einige Gleitgelmarken werden mit fruchtbarkeitsfördernden Gleitgels. Wenn Du und Dein Partner sowieso Gleitgel benutzt, weil es sonst unangenehm ist, dann solltet ihr auf ein solches umsteigen. Wenn ein Gleitgel aber garnicht notwendig ist, dann steigern fruchtbarkeitsfördernde Gleitgels nicht die Wahrscheinlichkeit schwanger zu werden.

Auch sogenannte Softcups werden häufig genutzt, wenn Frauen schwanger werden wollen. Diese werden nach dem Sex in die Vagina eingeführt, um zu verhindern, dass das Sperma wieder herauslaufen kann. Auf dieses Zubehör kannst Du aber verzichten, denn der Anteil des Spermas, der herauslaufen kann, führt eh nicht zu einem Baby. Direkt nach der Ejakulation beginnt ein Teil des Spermas seinen Weg Richtung Gebärmutterhals und das schafft er ganz alleine. Deshalb ist es auch nicht notwendig bestimmte Stellungen beim oder nach dem Sex einzunehmen.

 

Schwanger werden nach Einnahme der Pille

Die Anti-Baby-Pille ist eines der beliebtesten Verhütungsmittel. Doch das Absetzen der Pille bringt für den Körper große Veränderungen mit sich, denn der Hormonhaushalt gerät durcheinander. Die Auswirkungen bei Frauen sind unterschiedlich. Einige nehmen die Veränderung kaum war und können auch nach der Pille schnell schwanger werden.

Da mit dem Absetzen der Pille auch der Empfängnisschutz endet, steht einer Schwangerschaft an sich nichts mehr im Weg.

Es ist aber nicht unnormal, wenn Du nun plötzlich unter Zyklusstörungen leidest. In diesem Fall braucht Dein Körper einfach seine Zeit, um sich umzugewöhnen.

Einige Ärzte raten sogar dazu, nach dem Absetzen der Pille nicht direkt schwanger zu werden. Denn durch die Einnahme von Hormonen wie Östrogenen und Gestagenen, kann es zu Veränderungen der Gebärmutterschleimhaut kommen, die unter Umständen Einnistungsstörungen zur Folge haben. Dies betrifft auch andere Verhütungsmittel, die auf Basis von Hormonen wirken, wie die Spirale oder das Stäbchen.

 

Die Befruchtung der Eizelle

Wie genau funktioniert das mit der Befruchtung eigentlich? Du weist bereits, dass ein Spermium bis zu fünf Tage im weiblichen Körper überleben und auf das Ei warten kann. Doch was passiert dann?

Die Spermien treffen im Eileiter auf die Eizelle und versuchen in die Eizelle zu gelangen. Sobald ein Spermium dies geschafft hat, ist die Eizelle befruchtet. Sowohl Eizelle, als auch Spermium enthalten jeweils 23 Chromosomen, die das Erbgut enthalten.

Danach wandert das befruchtete Ei zur Gebärmutter und nistet sich dort in der Schleimhaut ein. Dieser Vorgang wird als Nidation bezeichnet. Es ist nicht ungewöhnlich, dass dabei einige Blutgefäße verletzt werden. Daher kann es zur sogenannten Nidationsblutung, oder auch Einnistungsblutung kommen, über die Du hier mehr erfährst.

 

Alles rund um den Schwangerschaftstest

Viele Frauen haben einige Fragen in Bezug auf den Schwangerschaftstest. Einige davon beantworten wir Dir in den Beiträgen „Schwangerschaftstest: Ab wann ist er positiv?“ oder „Schwangerschaftstest negativ trotzdem schwanger“.

Die meisten Frauen, die schwanger werden wollen, fragen sich ab wann ein Schwangerschaftstest durchgeführt werden kann. Ein normaler Schwangerschaftstest kann in etwa 14 Tage nach der Befruchtung durchgeführt werden. Das Ergebnis ist dann auch recht sicher, dennoch solltest Du Dir die Schwangerschaft von Deinem Arzt bestätigen lassen. Ein Schwangerschafts-Frühtest hingegen kann bereits vier Tage vor der Fälligkeit der Periode durchgeführt werden, das Ergebnis ist hier allerdings nicht ganz so sicher.

Aber wie funktioniert so ein Schwangerschaftstest eigentlich? Wenn Du schwanger bist, produziert Dein Körper das Hormon ß-HCG, dessen Wert sich bis zur 9. SSW alle zwei Tage verdoppelt. Ab der 20. SSW sinkt der Wert dann wieder.

 

Schwangerschaftsanzeichen

Frauen, die schwanger werden möchten, oder bereits wissen, dass sie es sind, warten sehnsüchtig auf die ersten Schwangerschaftsanzeichen.

Jede Frau ist anders und so können auch die Schwangerschaftsanzeichen variieren. Ein sehr deutliches Zeichen ist natürlich das Ausbleiben der Periode. Eines der bekanntesten Schwangerschaftsanzeichen ist außerdem morgendliche oder auch allgemeine Übelkeit in der Anfangsphase der Schwangerschaft. Weitere Anzeichen sind empfindliche und geschwollene Brüste, sowie eine Verdunkelung des Brustwarzenhofs, aber auch Heißhunger und ein ständiges Gefühl von Müdigkeit.

Mehr Informationen über Schwangerschaftsanzeichen erhältst Du in den Artikel „Frühe Schwangerschaftsanzeichen“ und „Ab wann Schwangerschaftsanzeichen?“.

 

Periode und schwanger werden

Alles dreht sich um den Zyklus – ein wichtiges Zeichen, dass man schwanger ist, ist das Ausbleiben der Periode. Doch kann man eigentlich während der Periode schwanger werden? Und ist es schlimm, wenn Du während der Schwangerschaft Deine Periode bekommst? All diese Fragen beantworten wir Dir hier in der Rubrik „Schwanger werden“.

Risiken in der Schwangerschaft

In unseren Beiträgen behandeln wir unter anderem die Themen „Eileiterschwangerschaft“, „Schwanger nach Fehlgeburt“, sowie „Anzeichen einer Fehlgeburt“. Die meisten Mütter machen sich gerade in den ersten drei Monaten der Schwangerschaft große Sorgen, ob es ihrem Baby gut geht. Viele Bekannte und Freunde winken ab und sagen, dass schon alles gut ist. Ich kann Dich beruhigen. In den meisten Fällen ist wirklich alles gut. Deine Sorgen sind ganz normal und auch berechtigt. Doch manchmal läuft leider doch nicht alles glatt. Deshalb möchten wir Dich hier auch über Risiken und schwierige Schwangerschaftsverläufe informieren.

Im ersten Drittel einer Schwangerschaft ist das Risiko einer Fehlgeburt noch recht groß. Der Embryo ist noch sehr fragil, weshalb es zum Beispiel durch einen Sturz, Unfall oder auch Medikamente zu einer Fehlgeburt kommen kann. Ein anderer Grund ist eine Chromosomenmutation des Embryos, durch die es niemals lebensfähig gewesen wäre.

Doch es gibt einige Symptome, die auf eine Fehlgeburt hinweisen können. Wenn Du dir also Sorgen machst und eins oder mehrere dieser Symptome spürst, dann solltest Du auf jeden Fall zum Arzt gehen. Dazu zählen Blutungen, Schmerzen oder Ziehen im Unterleib oder im unteren Rücken, eitriger Ausfluss und Fieber.

Ein weiteres Risiko ist die Eileiterschwangerschaft, die allerdings nur etwa zwei Prozent aller Schwangerschaften betrifft. Sie wird auch als extrauterine Schwangerschaft bezeichnet. Diese entsteht, wenn die befruchtete Eizelle in der Schleimhaut des Eileiters bleibt, anstatt in die Gebärmutter zu gelangen. Dies kann auch in der Scheide oder im Gebärmutterhals passieren. Bei künstlichen befruchtungen und bei Fauen, die mit der Spirale verhüten, ist das Risiko einer Eileiterschwangerschaft höher. Weitere Ursachen können Krankheiten sein, wie zum Beispiel Chlamydien, Endometriose oder Vernarbungen im Unterleib. Eine Eileiterschwangerschaft kann zu ernsthaften Komplikationen führen, deshalb sollten Frauen im Falle von Schmierblutungen und Schmerzen unbedingt einen Arzt aufsuchen. Bei einer extrauterinen Schwangerschaft kann sich das Kind nicht entwickeln, sie muss unbedingt abgebrochen werden.

 

Entspannt schwanger werden

Natürlich ist schwanger werden mit ein paar Risiken verbunden, aber gesunde Frauen sollten sich nicht zu viele Gedanken machen. Wichtiger ist es, diese Zeit intensiv zu genießen und sich auf die anstehenden Veränderungen einzustellen. Du und Dein Partner habt eine wichtige Entscheidung zusammen getroffen.

Lasst den Wunsch schwanger zu werden, nicht zur Pflicht werden. Genießt es miteinander zu schlafen und redet über dieses neue große Abenteuer, das ihr gemeinsam meistern möchtet. Dieser Schritt, ist der Erste auf einer langen tollen Reise und sollte unbedingt genossen werden.

Es ist nicht ungewöhnlich, dass Paare mehrere Monate brauchen, bis ihr Wunsch sich endlich erfüllt. Achte weiterhin auf eine gesunde Lebensweise und vermeide Stress. Dazu zählt auch, dass Du Dich nicht unter Druck stellst, wenn es bei Euch nicht auf Anhieb klappt.  Mach Deinen Körper ganz bewusst bereit für die Schwangerschaft. Durch die hier genannten Tipps geht schwanger werden ganz leicht, wenn keine medizinischen Gründe dagegen sprechen.

Wir von Elternkompass wünschen Dir viel Glück und eine tolle Schwangerschaft!

 

Quellen

www.eltern.de

www.gynecology-guide.com

www.babyartikel.de

/www.avawomen.com

www.mami-ratgeber.de