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Schwangerschaftskalender

6. SSW: Unterleibsschmerzen und Bauchschmerzen

In den ersten drei Monaten einer Schwangerschaft sensibilisiert sich der Körper Ihr Körper auf die Schwangerschaft. Die Hormone spielen bekanntlich […]

In den ersten drei Monaten einer Schwangerschaft sensibilisiert sich der Körper Ihr Körper auf die Schwangerschaft. Die Hormone spielen bekanntlich verrückt. Es machen sich die verschiedensten Anzeichen für eine Schwangerschaft breit und im Regelfall rechnet die werdende Mutter eigentlich nicht damit, dass trotz allem Unterleibsschmerzen und Bauchschmerzen in der 6. SSW entstehen. Denn Sie sind ja schwanger und die gewohnten Schmerzen sollten doch eigentlich weg sein. Dabei sind Unterleibsschmerzen und Bauchschmerzen in der 6. SSW nicht unbedingt ungewöhnlich und können mit einfachen Methoden gelindert werden.

Unterleibsschmerzen in der 6. SSW

Der Embryo hat sich in der 3. SSW eingenistet und obwohl er erst einige Millimeter groß ist, bereitet sich Ihr Körper auf die kommende Schwangerschaft vor. Die Muskel und Sehnen sind am Arbeiten, um später das zusätzliche Gewicht Ihres Kindes zu tragen. Dabei Dehnen sie sich und es kommt zu Unterleibsschmerzen in der 6. SSW. Für viele Frauen sehr beunruhigend, denn meist denken diese sofort, dass etwas mit dem Baby nicht stimmt und geraten in Panik. Um dieses Gefühl vorzubeugen, empfiehlt es sich trotzdem einen Arzt aufzusuchen um prüfen zu lassen, dass alles normal verläuft und der wachsende Embryo wegen der Unterleibsschmerzen in der 6. SSW nicht in Gefahr ist. Unterleibsschmerzen können in jedem Stadium der Schwangerschaft mit Ruhe, wärmenden Auflagen, wie einer Wärmeflasche, gelindert werden. Auf keinen Fall sollten Sie Medikamente einnehmen, die z. B. bei Regelkrämpfen verwendet werden. Die Einnahme von allen Medikamenten während und vor allem in den ersten drei Monaten der Schwangerschaft kann die Bildung des Embryos maßgeblich gefährden. Daher lieber einen Frauenarzt aufsuchen, sich versichern lassen, dass alles in Ordnung ist und anschließend mit natürlichen Methoden, wie Wärme und Entspannung vorbeugen. Doch Achtung: Werden die Unterleibsschmerzen in der 6. SSW mit kräftigen Krämpfen, Blutungen und Fieber begleitet, unverzüglich einen Arzt aufsuchen!

6. Bauchschmerzen in der 6. Schwangerschaftswoche ein ungutes Zeichen?

Im Regelfall sind Bauchschmerzen in der 6. SSW nichts Ungewöhnliches und können auch später immer wieder auftreten. Das liegt daran, dass Ihr Körper sich erst mal auf die neue Situation vorbereiten muss. Muskeln und Sehenen dehnen sich und sind am Arbeiten. Das kann zu Bauchschmerzen in der 6. SSW führen. Doch meist besteht kein Grund zur Sorgen. Mit warmen Bädern (nicht heißen!), Füße hochlegen und sich anstatt auf den Rücken mal auf die Seite legen, kann schon wahre Wunder vollbringen. Nehmen Sie sich als schwangere Frau immer die Auszeit, die sie brauchen und geben Sie Ihrem Körper, die Ruhe, die er braucht. Scheuen Sie sich nicht, sich mal hinzusetzen, wenn es auch schon recht früh, also in der 6. SSW mit Bauchschmerzen los geht. Haben Sie trotzdem ein ungutes Gefühl und haben Sorge, dass etwas mit Ihrem wachsenden Baby nicht stimmt, dann lieber einmal zu oft zum Arzt als einmal zu wenig. Vermeiden Sie auf jeden Fall eine Selbstdiagnose und Einnahme von Schmerzmitteln. Werden Ihre Bauchschmerzen allerdings von Fieber, Blutungen oder einem schmierigen Ausfluss mit starken Geruch begleitet, kann das ein Zeichen für einen Abort sein. Hier sollten Sie unverzüglich einen Arzt aufsuchen.