Schwangerschaftswoche 4 / 4 Wochen schwanger

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Meist unbemerkt von der werdenden Mutter, nistet sich der winzige Embryo in die schützende Gebärmutterschleimhaut. Die Keimzelle ist gerade mal so groß wie eine Bohne, der Embryo, gerade mal 2 Wochen alt, ist noch nicht zu sehen. Vielleicht eine leichte Einnistungsblutung oder auch Unterleibsschmerzen, werden als verfrühte Regelbeschwerden von der Schwangeren abgetan. Doch spätestens wenn typische Schwangerschaftsbeschwerden, wie leichte Übelkeit, Gefühlsschwankungen, Verstopfungen und Müdigkeit, die durch die freigesetzten Hormone im Körper, sich bemerkbar machen, bestätigt ein Frauenarzt in der Schwangerschaftswoche 4 mittels eines Bluttests die bestehende Schwangerschaft und der werdenden Mutter steht eine aufregende Zeit bevor.

Die 4. Schwangerschaftswoche: Der Embryo

Gerade einmal 50 Gramm schwer ist der Winzling in Ihrem Bauch, wenn sie 4 Wochen schwanger sind. Die Gebärmutterschleimhaut hat sich um die Keimblase, Fruchtblasenhöhle sowie den Dottersack gelegt, die sich vor der Einnistung entwickelt haben. Ab jetzt kann die Gebärmutterschleimhaut den Embryo mit wichtigen Nährstoffen versorgen. Doch bis dahin war es ein langer Weg. Schon in der 2. SSW hat Ihr Körper für diesen Moment hingearbeitet und wie üblich Gebärmutterschleimhaut produziert. Zudem auch das wichtige Gelbkörperhormon hergestellt.

Zum Ende der 2. SSW platze eine der Eizellbläschen und machte sich als reife Eizelle auf ihre Reise durch den Eilleiter zur Uterus. Hier traf sie vermutlich in der 3. SSW bereits auf ein Sperma, der ihre Membran durchdringen konnte. Zeitgleich vermischte sich Ihre Erbinformation mit dem des Papas und ein neuer Mensch wurde gezeugt, der in der 4. SSW in der Gebärmutter ankommt. Unaufhaltsam teilen sich die Zellen, bis schließlich ein Embryo entsteht und wie ein Schmetterling von einer schützenden Hülle umgeben ist. Doch bevor er sich einnisten kann, muss er diese ablegen. Daraus entwickelte sich der Dottersack, die Fruchtblasenhöhle, sowie die Keimschale, aus der auch der Embryo wächst und später auch als Plazenta, Ihr Baby versorgen wird. Schon jetzt ist klar, welche Zelle des Embryos welche Funktion übernehmen wird.

SSW 4: Entwicklung des Babys
SSW 4: Entwicklung des Babys

Die entscheidende 4. SSW

Nach ihrem Weg durch den Eilleiter zur Uterus wird die kleine befruchtete Eizelle versuchen sich in die Gebärmutterschleimhaut einzubohren. Nicht nur in der 4. SSW, sondern auch in den ersten 3 Wochen spielen viele Dinge eine wichtige Rolle, damit die Einnistung auch klappt. Fehlt es an dem Gelbkörperhormon, haben Sie viel Stress oder leben Sie ungesund, trinken Alkohol und rauchen, kann das dazu führen, dass das Embryo sich nicht einnisten kann, von Ihrem Körper abgestoßen wird oder sogar Missbildungen bei der Entwicklung bekommt. Dabei können Sie bei einer gewollten Schwangerschaft schon vorher eine gute Basis für eine erfolgreiche Schwangerschaft schaffen.

Der Verzicht auf Alkohol, Medikamente jeglicher Art und Nikotin ebnet eine gesunde Grundlage. Zusätzlich können Sie sich sportlich betätigen, um z. B. Stress zu reduzieren und die Gelbkörperhormonproduktion zu fördern. Liegt nachweislich sogar ein Mangel an dem wichtigen Hormon vor, kann der Frauenarzt ein Präparat verschreiben. Haben Sie bereits mehrere Fehlgeburten hinter sich oder streben eine Schwangerschaft an, wird empfohlen sich vorher ärztlich untersuchen zu lassen um eventuelle Erkrankungen oder Infektionen auszuschließen.

4. SSW: Anzeichen und Symptome für eine Schwangerschaft

Um zu wachsen, muss der kleine Embryo in die überlebenswichtige Gebärmutterschleimhaut kommen. Dabei kann der kleine Zwerg bereits schon in der 4. SSW der einen oder anderen Mutter Beschwerden bereiten. Kleine Blutgefäße können bei der Einnistung leicht verletzt werden und eine Blutung auslösen, die auch „Einnistungsblutung“ genannt wird. Bei der Einnistung können zudem auch Unterleibsschmerzen oder Krämpfe, die regelähnlich daher kommen, weitere Anzeichen für eine Schwangerschaft in der 4. SSW sein. Doch noch ahnt die werdende Mama in den meisten Fällen noch nicht mal, dass in ihrem Körper ein neues Leben heranwächst. Das Gelbkörperhormon, dass für den Embryo überlebenswichtig ist, löst aber auch allerlei Gefühle in der Mutter aus. Trägheit, Müdigkeit oder sogar Verstopfungen können weitere Vorboten in der 4. SSW für eine vorhandene Schwangerschaft sein. Kommen dann aber allmählich auch Übelkeit-Beschwerden auf oder die typischen Gefühlsschwankungen ins Spiel, wird der erste Schwangerschaftstest durchgeführt.

Was der Ultraschall in der 4. Schwangerschaftswoche zeigt

Sobald klar steht, dass die Empfängnis erfolgreich verlaufen ist, freuen sich werdende Mütter darauf, das erste Ultraschallbild zu sehen und die Entwicklung ihres Babys mitzuverfolgen. Doch ein Ultraschall wird selten in der 4. SSW durchgeführt. Aus dem einfachen Grund, dass die meisten Mütter noch nichts von ihrer Schwangerschaft ahnen. Wurde die Schwangerschaft mittels eines Bluttests in der 4. SSW von einem Frauenarzt bestätigt, wird der erste Ultraschall für die 9. bis 12. SSW festgesetzt. Dabei werden verschiedene Daten gemessen, um eine korrekt verlaufende Schwangerschaft festzustellen. Die nächste Ultraschalluntersuchung findet in der 19. bis zur 22. SSW statt.

Die letzte Messung anhand einer Ultraschalluntersuchung wird auf die 29. bis 32. SSW festgesetzt. Dabei werden verschiedene Werte des Kindes erfasst, wie z. B. Länge, Gewicht, Lage, Menge an Bewegungsmuster sowie Kopfumfang und weitere Dinge, die sicher stellen sollen, dass sich Ihr Kind einwandfrei entwickelt und die Geburt problemlos verlaufen wird. Daher sind Ultraschalluntersuchungen für Ihr und das Wohl Ihres Kindes während einer Schwangerschaft wichtig.

Rücken- und Unterleibsschmerzen ab der 4. SSW

Nicht selten klagen bereits Mütter in der 4. SSW über Rückenschmerzen. Viele denken, dass die Rückenschmerzen durch die Schwangerschaft ausgelöst werden. Allerdings können die Rückenschmerzen auch chronischer Natur sein und z. B. durch schweres Heben, falsche Haltung und in der Schwangerschaft durch die Muskeldehnung und das zusätzliche Gewicht des Kindes noch verschlimmert werden. Diese Rückenschmerzen können allerdings durch leichte Übungen während der Schwangerschaft und z. B. durch warme Bäder gelindert werden. Es gibt aber auch Beckenschmerzen, die durch die Schwangerschaft entstehen und sich als Rückenschmerzen bemerkbar machen. Diese andere Art von Rückenschmerzen muss fachmännisch behandelt werden. Dabei kann ein Physiotherapeut helfen. Nicht selten entstehen durch die Einnistung in der 4. SSW Unterleibsschmerzen, die auch weiterhin in der Schwangerschaft anhalten. Meist sind diese bedenkenlos und können durch Wärmekissen, warme Bäder und Entspannung gelindert werden.

Wichtige Fakten zur 4. SSW:

  • Die reife Eizelle wurde erfolgreich befruchtet und macht sich auf den Weg zur Gebärmutter
  • Der Embryo entwickelt sich und nistet sich in die Gebärmutterschleimhaut ein, die ihn mit wichtigen Nährstoffen versorgt
  • Der Embryo ist jetzt 2 Wochen alt, und ist ca. 0,5 mm groß

Achtung:

  • Vermeiden Sie Stress und verzichten Sie auf Alkohol, Rauchen und Medikamente, auch auf Naturbasis (manche Kräutertees lösen Wehen aus!)

Was Sie tun können:

  • Beugen Sie Stress, durch z. B. leichte Sportarten aus
  • Setzen frühzeitige Blutungen ein, kann es sich um Einnistungsblutungen handeln, Schwangerschaftstest (Urin/Blut) kann Gewissheit verschaffen
  • Wärmeflaschen und warme Bäder können gegen Unterleibsschmerzen oder Rückenschmerzen helfen

 

Quellen

https://www.windeln.de/magazin/schwangerschaft/schwangerschaftskalender/1-4-schwangerschaftswoche-ssw.html 

https://www.familien-magazin.com/4-schwangerschaftswoche-ssw-4/

https://www.jolie.de/sex/alle-schwangerschaftswochen-im-ueberblick-4

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