34. SSW: Senkwehen bereiten auf Wehen vor

43 - 46 cm
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Wochen
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Ab der 34. SSW sind es bis zum errechneten Geburtstermin noch etwa sechs Wochen. Zunehmend bereitet sich Ihr Körper auf die Geburt vor und trainiert auch intensiv für die bevorstehende Geburt. Dazu gehört unter anderem, dass nun vermehrt ab der 34. SSW Senkwehen, auch Übungs- oder Vorwehen genannt, auftreten. Bis es zu wirklichen Wehen kommt, kann es noch dauern, doch auch vorzeitige Wehen können sich ab der 34. SSW bemerkbar machen. Doch dies muss noch lange nicht heißen, dass mit den Wehen auch die Geburt bevorsteht.

Senkwehen in der 34. SSW

Senkwehen sind in der Schwangerschaft üblich und treten meist schon im zweiten Drittel auf. Bei vielen Frauen sind diese weniger schmerzhaft und machen sich auch weniger bemerkbar. Doch je weiter die Schwangerschaft voranschreitet umso stärker werden in den meisten Fällen auch die Senkwehen. Ab der 34. SSW ist es bis zur Geburt nicht mehr weit und die Senkwehen können nun intensiver zu spüren sein. Senkwehen sind für den Körper eine Übung um sich auf die Geburt vorzubereiten.

Hier werden die Signale von Gehirn an die Muskeln geschickt und die Kontraktionen geübt, die nötig sind, um das Kind auf die Welt zu bringen. Diese Kontraktionen können im Endstadium der Schwangerschaft auch ein Ziehen im Unterleib auslösen. Allerdings treten sie nicht häufig auf und auch nicht regelmäßig. Der Bauch wird für einige Sekunden hart, löst sich wieder und die nächste Übungswehe kommt erst in unabsehbarer Zeit wieder. Durch die Senkwehen ab der 34. SSW wird auch die Drehung des Babys gefördert.

SSW 34: Entwicklung des Babys
SSW 34: Entwicklung des Babys

Wehen ab der 34. SSW

Anders als Senkwehen machen sich Wehen ab der 34. SSW stärker und intensiver bemerkbar. Frauen spüren intensiv, wenn die Geburt losgeht und können in den meisten Fällen erkennen, ob es sich um echte Wehen handelt. Echte Wehen treten häufig auf, sie kommen rhythmisch und mit Schmerzen. Meist treten hier Stiche in der Seite auf, im Unterleib und auch im Rücken macht sich ein dumpfer Schmerz bemerkbar. Zusätzlich kann es zu Ausfluss kommen und zu Blutungen oder zu einem Sprung der Fruchtblase. Merken Sie, dass die Wehen sich deutlich von den Übungswehen unterscheiden, lassen Sie sich ins Krankenhaus bringen. Sofern Sie wissen, dass Ihr Baby noch nicht im Becken liegt, müssen Sie liegend ins Krankenhaus gebracht werden. Das kann ein Notdienst für Sie übernehmen.

Denn so können Sie sichergehen, dass die Nabelschnur nicht abgeklemmt wird oder sich sogar um das Köpfchen des Kindes drehen kann. Wenn Sie sich nicht sicher sind, sollten Sie Ihre Hebamme oder Ihren Frauenarzt kontaktieren. Merken Sie, dass neben den Übungswehen auch ein blutiger Ausfluss auftritt, kann das auch der Abgang des Schleimtropfs sein. Dieser befindet sich am Muttermund und schützt die Gebärmutter vor Keimen. Dieser Schleimtropf besteht aus einem Gemisch aus Schleim und Blut und kann durch die Senkwehen abgehen. Dieser Vorgang wird auch Zeichnen genannt. Begeben Sie sich ins Krankenhaus. Nur dort kann festgestellt werden, ob das Kind kommt und notfalls auch die Wehen mit Hemmern gestoppt werden. Sofern die Fruchtblase noch nicht geplatzt ist, wird bis zur 35. SSW bei echten Wehen versucht, die Geburt gestoppt zu werden. Denn jeder Tag in Mamas Bauch ist für das Kind wichtig.

Quellen:

https://www.familie-und-tipps.de/Frauen/Schwangerschaft/Schwangerschaftsverlauf/9-Schwangerschaftsmonat/34-Woche.html

https://www.netmoms.de/magazin/schwangerschaft/wehen/senkwehen/

https://schwangerschaftszeit.de/34-ssw/

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